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Erster Fairtrade-Kreis Deutschlands hilft bei Klimaschutz-Projekt in Kolumbien

Die Klimaschutz-Partnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und der kolumbianischen Gemeinde Solano ist gut gestartet. Landratsvertreter Jürgen Steinmetz und Projektkoordinator Marcus Temburg wurden in dem Amazonas-Gebiet überschwänglich empfangen. Vor mehreren hundert Menschen unterzeichneten Steinmetz und Bürgermeister Eliseo Murillo Criollo die offizielle Vereinbarung zur Zusammenarbeit des Rhein-Kreises Neuss mit Solano im Rahmen eines von der Bundesregierung geförderten Entwicklungsprojekts. Steinmetz bedankte sich für die herzliche Aufnahme und die Gastfreundschaft und unterstrich die Bedeutung der Kooperation für beide Seiten.

Er und Temburg bildeten die erste ausländische Delegation, die Solano im Departement Caquetábisher besucht hat. Beide informierten sich ausführlich über die Rahmenbedingungen für die Energieversorgung, die Abfallentsorgung und den biologisch hochwertigen Anbau von Kakao zur Herstellung und Vermarktung fair gehandelter Schokolade in Deutschland. „Der Rhein-Kreis Neuss“, so Steinmetz, „ist sich als Energiekreis und leistungsfähiger Wirtschaftsstandort seiner besonderen Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands haben wir aber natürlich auch ein besonderes Interesse am nachhaltigen Anbau und an der fairen Vermarktung von Kakao aus unserer kolumbianischen Partnergemeinde.“

Die Deutschen führten zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, des Gemeinderats, der indigenen Gemeinschaft um Häuptling Timoleon Valencia Bautistasowie der Kleinbauern. Erste Kontakte geknüpft wurden außerdem zum Umweltminister und zur nationalen Planungsbehörde für Energiefragen.

Der Alltag der 20 000 Menschen in Solano, das so groß wie Dänemark ist, gestaltet sich mühsam. Bewaffnete Guerillagruppen hatten verhindert, dass die Gemeinde ans Stromnetz angeschlossen wurde. Sie befürchteten, dass auch eine benachbarte Luftwaffenbasis davon profitieren könnte. Leidtragende sind die Menschen vor Ort. Genau dort setzt die erste deutsch-kolumbianische Klimaschutz-Partnerschaft an.  Steinmetz übergab eine zwei Meter hohe, aus Solarenergie gespeiste „Energiebox“ an die Verwaltung der Gemeinde. „Wir haben die Box gemeinsam mit den Kolumbianern aufgebaut. Die Menschen hier haben auf diese Weise die Technik bereits kennengelernt. Zum Konzept gehört schließlich auch ein Technologietransfer, denn es ist nicht damit getan, die Box nur aufzustellen. Die Menschen müssen sie auch warten und reparieren können“, so der Landratsvertreter. Der Erfolg war gleich zu Beginn sichtbar: Die „Energiebox“ lieferte Licht und Strom für die große Eröffnungsfeier.

„Wir möchten Solano dabei unterstützen, seinen Weg Stück für Stück weiter zu gehen“, sagte Steinmetz. Man könne in Deutschland viel für den Klimaschutz tun, „wir müssen aber auch international dafür Sorge tragen, dass sich die Situation in anderen Ländern verbessert, sonst können unsere eigenen Anstrengungen nicht die volle Wirkung entfalten.“ Rund 500 000 Euro investiert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in das Klimaschutz-Projekt.

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Kolumbianische Gäste informierten sich über Fairtrade-Kampagne

Im Rahmen der Klimapartnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und der Gemeinde Solano in Kolumbien hat jetzt eine Delegation aus dem Amazonasgebiet den Rhein-Kreis Neuss besucht. Eliseo Murillo Criollo, Bürgermeister von Solano, Aldemar Munoz Rodríguez, Experte für erneuerbare Energien, und Timoleon Valencia Bautista, Repräsentant der indigenen Gemeinschaften von Solano und Häuptling der Correguaje-Indianer, informierten sich im Rhein-Kreis Neuss unter anderem über dessen Fairtrade-Kampagne.

Jürgen Steinmetz, Allgemeiner Vertreter des Landrates, betonte im Gespräch mit den Gästen: „Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands haben wir natürlich ein besonderes Interesse am nachhaltigen Anbau und an der fairen Vermarktung von Kakao aus unserer kolumbianischen Partnergemeinde.“ Langfristiges Ziel sei es, dafür genossenschaftliche Strukturen voranzutreiben.

Im Gespräch mit Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz, Gisela Welbers, Regionalkoordinatorin der Neusser-Eine-Welt-Initiative (NEWI) und Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss erfuhr die Gruppe aus Kolumbien, dass der Rhein-Kreis Neuss seit 2010 den Titel „Fairtrade-Kreis“ trägt. Seitdem wird in Sitzungen sowie in zahlreichen Kreiseinrichtungen von Förderschulen über Krankenhäuser bis hin zu Seniorenhäusern fairer Kaffee ausgeschenkt. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt Postkarten und Broschüren heraus und präsentiert im Internet unter www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de einen lokalen Einkaufs- und Gastronomieführer.

Die Klimapartnerschaft zwischen dem Rhein-Kreis Neuss und der Gemeinde Solano in Kolumbien ist im Zuge des Programms „50 Klimapartnerschaften bis 2015“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) entstanden. Solano liegt im kolumbianischen Amazonasgebiet und umfasst eine Fläche von rund 43.000 Quadratkilometern. Dies entspricht in etwa der Größe des Staates Dänemark. In der Gemeinde Solano leben etwas 12.000 Einwohner, 70 Prozent sind indigenen Ursprungs. Begleitet wurde die Delegation während ihres Besuchs von Projektberater und Dolmetscher Klaus Hecht sowie von Marcus Temburg und Lothar Menzel vom Amt für Entwicklungs- und Landschaftsplanung des Rhein-Kreises Neuss.

Bundestagsabgeordneter Djir-Sarai, Minister Niebel und Landratsvertreter Steinmetz

Klimapartnerschaft mit Kolumbien: Minister übergibt Bewilligungsbescheid

Die Klimapartnerschaft des Rhein-Kreises Neuss, dem ersten Fair-Trade-Kreis Deutschlands, mit der kolumbianischen Gemeinde Solano steht jetzt auf einem gesicherten Fundament: Aus den Händen von Dirk Niebel, dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erhielt Landratsvertreter Jürgen Steinmetz in Berlin den Bewilligungsbescheid über Finanzmittel in Höhe von 500.000 Euro für das „Demonstrationsprojekt für die nachhaltige Entwicklung im Amazonas-Einzugsgebiet in Kolumbien“.

„Der Rhein-Kreis Neuss ist ein wirtschaftsstarker Standort mit einer engagierten Kreisverwaltung. Und unsere Hilfe des Ministeriums soll Projekte in Ländern ermöglichen, die ein großes Entwicklungspotenzial aufweisen und Unterstützung gut gebrauchen können“, so Minister Niebel. Die Klimapartnerschaft sei daher ein gelungenes Beispiel für Entwicklungszusammenarbeit und aktive Wirtschaftsförderung.

Auch der zur Übergabe des Bewilligungsbescheids gekommene Bundestagsabgeordnete Bijan Djir-Sarai aus dem Rhein-Kreis Neuss freute sich über die Fördermittel für das Kooperationsprojekt: „Entwicklungshilfe ist eine der kommenden Aufgaben, die wir mit unseren internationalen Erfahrungen im Rhein-Kreis Neuss besonders gut leisten können.“

In der Gemeinde Solano leben 12 000 Menschen auf einer Fläche von der Größe Dänemarks. Der Rhein-Kreis Neuss beabsichtigt, unter-stützt durch die Fördermittel des Bundes, die Lage der kleinbäuerlichen und indigenen Gemeinschaften durch die Installation von Photovoltaik-Anlagen zu verbessern. Im Hauptort der Gemeinde Solano gibt es täglich nur zwischen 18 und 22 Uhr Strom, der durch ein Dieselaggregat erzeugt wird.

Außerdem soll die Entwicklung genossenschaftlicher Strukturen für den fairen Anbau und die Vermarktung von Kakao aus dem Amazonasgebiet vorangetrieben werden. Darüber hinaus ist ein Beitrag zur Aufforstung und zur Renaturierung von Flussufern geplant. Auch die Einrichtung einer Abfallentsorgung wird mit den kolumbianischen Partnern diskutiert. Im Juni hatten Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und sein Vertreter Jürgen Steinmetz erstmals Eliseo Murillo Criollo, den Bürgermeister von Solano, Aldemar Munoz Rodríguez, einen örtlichen Experten für erneuerbare Energien, und Timoleon Valencia Bautista, den Repräsentanten der indigenen Gemeinschaften von Solano und Häuptling der Correguaje-Indianer, im Rhein-Kreis Neuss begrüßt.

Die Klimapartnerschaft ist im Rahmen des Programms „50 Klimapartnerschaften bis 2015“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ entstanden. Es gibt bereits seit 1994 vielfältige Kooperationsprojekte des Rhein-Kreis Neuss mit Kolumbien. Neben der Wirtschaft umfassen sie auch die Bereiche Sport, Gesundheit und Kultur. „Der Rhein-Kreis Neuss“, so Steinmetz, „ist sich als Energie-kreis und leistungsfähiger Wirtschaftsstandort seiner besonderen Verantwortung für den Klimaschutz bewusst. Als erster Fair-Trade-Kreis Deutschlands haben wir aber natürlich auch ein besonderes Interesse am nachhaltigen Anbau und an der fairen Vermarktung von Kakao aus unserer kolumbianischen Partnergemeinde.“

Ein Gruppenfoto (Fairtrade-Projektleiter Harald Vieten, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Stiftungsvorstand Jens Spanjer und Kreismitarbeiterin Renate Kuglin)

Engagiert für den Fairen Handel: SchlossCafé serviert Fairtrade-Produkte

Einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten – das will auch die Stiftung Schloss Dyck in Jüchen. Im stilvollen Ambiente des SchlossCafés werden den Gästen jetzt vermehrt Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Tee und Zucker serviert. Damit reiht sich das SchlossCafé ein in kreisweit rund 140 Gastronomiebetriebe, Einzelhändler, Fachgeschäfte, Weltläden und Supermärkte, die ihren Kunden bereits fair gehandelte Produkte und Waren anbieten.

„Auch als Stiftung sehen wir uns in der Verantwortung, ein Zeichen für den Fairen Handel zu setzen. Wir unterstützen deshalb aus Überzeugung die Fairtrade-Kampagne des Kreises“,  sagt Stiftungsvorstand Jens Spanjer.

Seit 2010 setzt sich der Rhein-Kreis Neuss als erster zertifizierter Fairtrade-Kreis in Deutschland nachhaltig für den Fairen Handel ein. Fairtrade sorgt dafür, dass die Kleinbauern in Lateinamerika, Afrika und Asien besser bezahlt werden und ihre Kinder zur Schule gehen können, statt oftmals zu ausbeuterischen Bedingungen auf Plantagen zu arbeiten.

„Ich freue mich darüber, dass das Bewusstsein für verantwortungsvollen Konsum wächst. Die Verbraucher legen zunehmend Wert auf Produkte, die ohne Kinderarbeit, Umweltzerstörung oder beklagenswerte Tagelöhne hergestellt werden. Der Faire Handel bietet hierzulande dazu eine gute Möglichkeit“, betont auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der sich zusammen mit Jens Spanjer und den Kreismitarbeitern Renate Kuglin und Harald Vieten von der Qualität des Fairtrade-Kaffees im SchlossCafe´ überzeugte.

Auf der Internet-Seite www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de des Kreises finden Internet-Nutzer neben lokalen Veranstaltungsterminen auch einen „fairen“  Einkaufs- und Gastronomieführer für den Rhein-Kreis Neuss. Hier erfahren sie mit wenigen Mausklicks, welche Händler, Gastronomiebetriebe, Supermärkte und Weltläden an ihrem Wohnort fair gehandelte Produkte anbieten. Dabei muss es nicht immer fair gehandelter Kaffee sein. Auch weitere Produkte mit dem Fairtrade-Logo wie Fruchtsäfte, Wein, Zucker, Blumen, Schokolade, Kakao und Textilien finden sich zunehmend in den Regalen von Einzelhandel, Discountern und Fachgeschäften.

Unternehmen, Schulen und Institutionen, die Interesse haben, ebenfalls Produkte aus fairem Handel anzubieten, können sich bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Renate Kuglin, Tel. 02131-928-1303 informieren. Dort sind auch Informationsbroschüren zum Fairen Handel kostenlos erhältlich.

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Entwicklungspolitischer Preis erstmalig verliehen

„Augenhöhe, Solidarität weltweit“ heißt der entwicklungspolitische Preis, den der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln und das katholische Hilfswerk MISEREOR erstmalig am 10. März 2013 verliehen hat. Mit der Auszeichnung soll das Engagement der Eine-Welt-Initiativen in der Erzdiözese, ob im kirchlichen oder gesellschaftlichen Kontext, anerkannt, gewürdigt und gefördert werden.

Der mit insgesamt 3.000 Euro dotierte Preis wurde im Neusser Kardinal-Frings-Haus an drei Initiativen verliehen. Insgesamt hatten sich 43 Initiativen beworben – davon allein 6 aus dem Rhein-Kreis Neuss.

 Der Geschäftsführer des Diözesanrates, Norbert Michels, der vor über 100 Gästen den Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke, begrüßte, wies auf die vielfältigen entwicklungspolitischen Aktivitäten des Kreises hin und erläuterte das gemeinsam Anliegen. „Mit dem Preis wollen wir vorbildliche entwicklungspolitische Projekte belohnen, die Hilfe zur Selbsthilfe fördern, die Ursachen ungleicher Entwicklungen benennen und diese einer breiten Öffentlichkeit bewusst machen“. Ein besonderes Augenmerk sei dabei auf die Zukunftsfähigkeit des ehrenamtlichen Engagements sowie den bewusstseinsbildenden Charakter der Aktion gelegt worden.

Zum ersten Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro gratulierte MISEREOR-Geschäftsführer Thomas Antkowiak dem Förderverein der Lise-Meitner-Gesamtschule Köln-Porz e. V.. Unter dem Motto „Nicht Geiz ist geil, sondern Teilen ist topp“ habe der Verein mit dem Projekt „Eine-Welt-Arbeit in Solidarität mit den Menschen des Südens“ nicht nur Schüler- und Lehrerbesuche aus Porz in Namibia ermöglicht, sondern auch den umgekehrten Weg beschritten und Menschen aus dem Süden die Lernreise nach Europa ermöglicht. „Was aber vor allem beeindruckend ist: Wir haben festgestellt, dass die ehemaligen Schüler und Schülerinnen den Wert einer interkontinentalen Solidarität in ihr zukünftiges Leben mitnehmen und ihn auch als Erwachsene leben“, so Antkowiak.

 Thomas Nickel, Vorsitzender des Diözesanrates, lobte in seiner Laudatio für den Ökumenischen Arbeitskreis TALITA KUMI als 2. Preisträger (1.000  Euro) vor allem für dessen vielfältige Aktivitäten. „Sie reichen vom  Verkauf von Obst und Blumen auf dem Lechenicher Wochenmarkt über die Beteiligung an Gemeindefesten der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden bis hin zur Erstellung eines Adventskalenders“.

Diakon Michael Inden, Sprecher des Themenbereiches „Frieden, Entwicklung, weltkirchliche Solidarität“ des Diözesanrates, bescheinigte den Initiatorinnen der katholischen Pfarrei St. Dionysius, die mit dem 3. Preis (500 Euro) für das Projekt „Ein Herz für Pundo“ ausgezeichnet wurden, aus christlicher Überzeugung gemeinsam mit über 200 Freunden und Förderern das Projekt gegründet zu haben. „Sie haben wirklich die Not erkannt und wollen die Not lindern“.

Logo: Kampagne Fairtrade Towns

Rhein-Kreis Neuss setzt sich für Fairen Handel ein: Produkte mit Fairtrade-Siegel gibt es auch im Supermarkt

Verbraucher, die beim Einkauf etwas für gerechtere Löhne und nachhaltige Produktion in Afrika, Asien und Lateinamerika tun wollen, sollten vermehrt zu fair gehandelten Waren greifen. Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile nicht nur in Eine-Welt-Läden, sondern auch in Supermärkten und in vielen Restaurants. Jahr für Jahr geben Kunden in Deutschland rund 400 Millionen Euro für fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Schokolade, Bananen und Blumen aus – dabei ist die Tendenz steigend.

„Weil auch immer mehr Supermärkte Lebensmittel aus Fairem Handel verkaufen, braucht der Bürger ein zuverlässiges optisches Signal. Wer zum Beispiel Waren mit dem blau-grünen Fairtrade-Logo auf schwarzem Grund kauft, kann sicher sein, dass die Standards für den Fairen Handel eingehalten werden“, erläutert Gisela Welbers, Regionalkoordinatorin der Neusser-Eine-Welt-Initiative (NEWI). Dieses internationale Label ist ihrer Erfahrung nach ein Garant dafür, dass der Käufer auch tatsächlich die Kleinbauern in den südlichen Ländern unterstützt.

Eine ausführliche Übersicht über Anbieter von fair gehandelten Produkten im Kreisgebiet gibt es auf der von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss erstellten Internetseite unter www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de. Hier sind die Händler, Eine-Welt-Läden und Gastronomiebetriebe mit ihrem Warenangebot und Standort detailliert aufgelistet. Darüber hinaus findet der Internetnutzer Nachrichten und Termine rund um den Fairen Handel aus dem Rhein-Kreis Neuss.

Seit September 2010 trägt der Rhein-Kreis Neuss den internationalen Titel „Fairtrade-Kreis“ und ist damit eine von über 1.000 Städten weltweit, die den fairen Handel unterstützen. Weitere Informationen sowie Broschüren und Postkarten zum fairen Handel gibt es bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises unter Telefon 02131 928-1300.