Harald Vieten, Marion Rudolph und Robert Jordan beim Treffen im Schulnetzwerk Grevenbroich im Schneckenhaus

Grevenbroicher Schulnetzwerk informierte sich über Fairtrade School-Kampagne

Fairtrade in Schulen stand jetzt im Mittelpunkt beim Treffen des Grevenbroicher Schulnetzwerks im Imkerhaus. Kreispressesprecher Harald Vieten, Fairtrade-Kampagnenleiter beim Rhein-Kreis Neuss, informierte die Lehrkräfte darüber, wie Schüler, Eltern und Lehrer sich gemeinsam für den Fairen Handel einsetzen können.
Umweltberaterin Marion Rudolph, die das Schulnetzwerk Bildung für nachhaltige Entwicklung Grevenbroich koordiniert, hatte zu dem gut besuchten Treffen auf dem Landesgartenschaugelände der Schlossstadt eingeladen. Zu den Teilnehmern gehörte auch Robert Jordan vom Stadtmarketing der Grevenbroicher Stadtverwaltung. Denn fairer Handel ist nicht nur für Schulen ein interessantes Thema; die Stadt Grevenbroich ist ebenfalls auf dem Weg zur Auszeichnung als „Fairtrade Town“.
Bereits neun Schulen im Rhein-Kreis Neuss wurden von Fairtrade Deutschland als „Fairtrade School“ ausgezeichnet. In Grevenbroich tragen die Diedrich-Uhlhorn-Realschule, das Berufsbildungszentrum und die Katholische Grundschule St. Martin das Siegel. Auch der Rhein-Kreis Neuss unterstützt als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands die Schulen aktiv auf ihrem Weg zur Fairtrade-Schule. Sie erhalten einen finanziellen Startzuschuss sowie vielfältige Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. So werden zusammen mit der Schule Flyer, Plakate und Banner entworfen und kostenlos zur Verfügung gestellt.
Bundesweit gibt es mittlerweile mehr als 300 Fairtrade Schools. „Schulen mit diesem Titel wagen den Blick über den Pausenhof hinaus in die Welt“, sagte Vieten und nannte konkrete Beispiele für die Kreativität der Schulen. Die Palette reicht vom Verkauf fair gehandelter Produkte in der Mensa über Info-Veranstaltungen, Aktionstage, Theateraufführungen bis hin zur Gründung einer eigenen Schulfirma.
„Das Engagement für den Fairen Handel erhält durch die bunten Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen immer wieder neue Impulse“, betonte Vieten und fügte hinzu: „Von dem Einsatz profitieren alle: einerseits die Schulgemeinschaft durch gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen und andererseits die Familien und Kleinbauern in den Entwicklungsländern.“
Bei dem Treffen des Schulnetzwerks machte Harald Vieten deutlich, dass er sich unter den Grevenbroicher Schulen noch viele Nachahmer wünscht, die sich für den Fairen Handel und ein faires Miteinander einsetzen. Interessierte Schulen erhalten weitere Informationen über die Kampagne im Internet unter www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de sowie unter www.fairtrade-schools.de.

Manfred Holz, Ehrenbotschafter von Fairtrade Deutschland (2.v.r.), übergab die Rezertifizierungs-Urkunde an Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (2. v.l.), Harald Vieten, Fairtrade-Kampagenenleiter beim Rhein-Kreis Neuss, und Renate Kuglin, von der dortigen Fairtrade-Steuerungsgruppe

Rhein-Kreis Neuss ist weiterhin „Fairtrade-Kreis“

Der Rhein-Kreis Neuss erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der internationalen Fairtrade-Towns-Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Kreis. Manfred Holz, Ehrenbotschafter Fairtrade Deutschland, übergab jetzt in der Sitzung des Kreisausschusses die Urkunde an Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. Als erster Kreis in Deutschland wurde der Rhein-Kreis Neuss im Jahr 2010 von Transfair  Deutschland e.V. ausgezeichnet. Seitdem baut er das Engagement für den Fairen Handel weiter aus.

Landrat Petrauschke freut sich über die Verlängerung des Titels: „Lokale Akteure aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Wir wollen uns weiterhin mit viel Elan dafür einsetzen, den Fairen Handel im Rhein-Kreis Neuss zu fördern.“ Das Engagement ist vielfältig: Der digitale Einkaufsführer des Kreises für alle Städte und Gemeinden, die Fairtrade-Schulkampagne und die Unterstützung der Eine-Welt-Initiativen sind nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren. Die Federführung beim Kreis liegt bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Deren Leiter, Harald Vieten, hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Er möchte bis 2018 erreichen, dass sich alle kreisangehörigen Städte und Gemeinden der Fairtrade-Towns-Kampagne anschließen. Dazu hat er in den Rathäusern aussichtsreiche Gespräche geführt und den Bürgermeistern Unterstützung zugesagt. Nach der Kreisstadt Neuss, einer der ersten Fairtrade-Städte in Deutschland, hat erst vor wenigen Tagen auch die Gemeinde Jüchen die begehrte Fairtrade-Auszeichnung für ihr Engagement im Fairen Handel erhalten. Weitere Kommunen wie Dormagen und Rommerskirchen engagieren sich ebenfalls für den Fairen Handel und haben sich auf den Weg gemacht.

Auch Verbraucher in Deutschland honorieren offensichtlich immer öfter auch soziales Engagement von Handel und Unternehmen sowie die Qualität der Produkte im Fairen Handel. Der Umsatz mit fairen Produkten wächst laut Fairtrade Deutschland seit Jahren zweistellig: im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf 978 Millionen Euro. „Verbraucher nutzen immer öfter die Möglichkeit, mit ihrem Einkaufswagen auch ein Stück weit Entwicklungspolitik zu betreiben und die Welt damit ein Stückchen gerechter zu machen. Auf dieses Verbraucherverhalten reagiert zunehmend auch der Handel“, betont Vieten.

Er bleibt jedoch realistisch: „Trotz Rekordumsätze braucht es sicherlich noch eine Zeit, bis eine breite Öffentlichkeit und Unternehmen den Fairen Handel nicht als gelegentliches Beruhigungsmittel für das eigene Gewissen versteht, sondern als Ausdruck einer inneren Haltung.“ Faire Marktpreise und bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für die Menschen im globalen Süden sind auch eine Antwort auf die zunehmende Landflucht.
„Fairtrade ist deshalb ein wichtiger Baustein und Impulsgeber für mehr Gerechtigkeit im Welthandel“, ist Vieten überzeugt.
Derzeit stellen rund 1,6 Millionen Kleinbauern-Genossenschaften und Lohnarbeiter in 74 Ländern Produkte und Waren her, die das Fairtrade-Siegel tragen. Davon gibt es immer mehr in den Regalen des Einzelhandels, von Supermärkten und Discountern. Rund 4 000 Produkte mit dem Fairtrade-Siegel sind bereits erhältlich – Tendenz steigend.

Die Fairtrade-Idee ist einfach: Kleinbauern-Genossenschaften in Entwicklungs- und Schwellenländern in Lateinamerika, Asien und Afrika erhalten über Fairtrade verlässliche Zugänge zu den Weltmärkten, fachliche Beratung und stabile Mindestpreise für ihre Erzeugnisse sowie eine zusätzliche Prämie für Gemeinschaftsprojekte wie Schulbau und Infrastrukturmaßnahmen, über die sie selbst entscheiden können. Die Erzeugnisse unterliegen dabei verbindlichen Fairtrade-Standards: dazu gehören z.B. das Verbot von ausbeuterischer Kinderarbeit, die Stärkung von Arbeiter- und Frauenrechten sowie nachhaltige Produktionswege.

Manfred Holz überreichte die Urkunde an Harald Zillikens

Jüchen ist zweite Fair Trade-Kommune im Rhein-Kreis Neuss

Die Gemeinde Jüchen ist die 450. Fairtrade Town in Deutschland. Bürgermeister Harald Zillikens und Wirtschaftsförderin Annika Schmitz von der Fairtrade-Steuerungsgruppe nahmen die Auszeichnung jetzt entgegen. Manfred Holz überreichte als Ehrenbotschafter von Fairtrade Deutschland die Urkunde in der Jakobuskirche in Jüchen.

Harald Vieten, Leiter der Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss, überbrachte die Glückwünsche des Kreises. Als Geschenk hatte er faire T-Shirts mit dem Slogan „Jüchen will´s Fair“ mitgebracht. Jüchen ist nach der Stadt Neuss die zweite Fairtrade-Kommune im Fairtrade-Kreis. Und es sollen mehr werden, hat sich Vieten vorgenommen. Bis 2018 sollen sich alle kreisangehörigen Kommunen der internationalen Kampagne Fairtrade Towns anschließen. Dazu hat er aussichtsreiche Gespräche in den Rathäusern geführt und die Unterstützung des Kreises zugesagt.

Weltweit engagieren sich mehr als 2.000 Städte, Gemeinden und Kreisen für den Fairen Handel. Darüber hinaus gibt es in Deutschland mehr als 300 Fairtrade Schools und sieben Fairtrade Universitäten.

Harald Vieten, Jakob Beyen, Reiner Franzen und Renate Kuglin

Neusser Karneval setzt sich auch 2017 für den Fairen Handel ein

Vom Obertor bis Hamtorwall – faire Jecke überall“ – unter diesem steht in diesem Jahr der Karnevalsumzug in Neuss. Der Neusser Karnevalsausschuss (KA) mit Präsident Jakob Beyen und Vizepräsident Reiner Franzen an der Spitze stellten jetzt im Neusser Kreishaus zusammen mit Harald Vieten, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss, und Renate Kuglin, das Plakat zu dem Motto vor.

Bereits seit vielen Jahren setzt sich der KA in Zusammenarbeit mit der Neusser Eine Welt Initiative (NEWI) für den Fairen Handel ein. Rund zehn Prozent des Wurfmaterials stammt inzwischen aus dem Fairen Handel. Damit ist Neuss Vorreiter. Mit fair gehandelten Kamellen, Schokolade und Rosen als Wurfmaterial setzen die Karnevalisten ein Zeichen für den Fairen Handel, der vor allem Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien zu besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen verhelfen will.

Im vergangenen Jahr initiierte der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands einen gemeinsamen Fairtrade-Karnevals-Prunkwagen des Rhein-Kreises Neuss mit den beiden Städten Düsseldorf und Mönchengladbach. Dieser faire Karnevalswagen war als Werbeträger für den Fairen Handel bei allen drei Umzügen am Start – beim Kappessonntag in Neuss, beim Rosenmontag in der Landeshauptstadt Düsseldorf und beim Veilchendienstag in Mönchengladbach. Die jecken Narren verteilten neben fair gehandelter Kamelle auch Rosen und Schokolade aus Fairem Handel. Die vorbildliche Gemeinschaftsaktion im Karneval für den Fairen Handel wurde auch von Fairtrade Deutschland tatkräftig unterstützt.

Logo: Fairtrade Towns

Jüchen wird Fair Trade-Gemeinde

Die Gemeinde Jüchen erhält am Samstag, 10. Dezember, den Titel „Fair Trade-Gemeinde“. Im Rahmen des Jakobusmarktes wird die Fair Trade-Urkunde um 12:30 Uhr im Rahmen einer Feierstunde in der Pfarrkirche St. Jakobus übergeben. Bürgermeister Harald Zillikens freut sich darauf, dass Jüchen Fairtrade Town wird: „Dafür haben wir in den vergangenen Jahren und Monaten viel getan. Wir haben im Einzelhandelt zahlreiche Fair Trade-Produkte, und auch m Rathaus achten wir auf einen fairen Handel. Diese Auszeichnung ehrt uns sehr“, so Zillikens.

Der Jakobusmarkt findet am Samstag, 10., und Sonntag, 11. Dezember, rund um die Pfarrkirche St. Jakobus statt. Neben einem bunten Programm auf der Bühne bieten Händler aus Jüchen und Umgebung zahlreiche Produkte an.

Als erster Kreis gehört auch der Rhein-Kreis Neuss seit 2010 zu den Fairtrade Towns. Weltweit engagieren sich mehr als 2.000 Städte, Gemeinden und Kreisen für den Fairen Handel. Darüber hinaus gibt es in Deutschland mehr als 300 Fairtrade Schools und sieben Fairtrade Universitäten.

Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit freute sich über die positive Resonanz bei der Fairtrade-Aktion "Baumwolltasche statt Plastiktüte". - (c) Rhein-Kreis Neuss

Gelungene Fairtrade-Aktion: Baumwolltaschen aus dem Kreishaus waren gefragt

Baumwolltasche statt Plastiktüte – bei dieser Aktion des Rhein-Kreises Neuss machten jetzt über 300 Bürger mit. Sie tauschten in den Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich ihre Plastiktüte gegen eine Fairtrade-Baumwolltasche um.

Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss freute sich über die tolle Resonanz. „Wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen bekommen“, berichtet sie. „Sehr viele Bürger fanden die Idee super und nutzen gleich die neue Baumwolltasche für ihren Einkauf.“

Mit dieser Aktion setzte der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands ein Zeichen für den Fairen Handel. „Die Taschen sind aus fair gehandelter Baumwolle hergestellt und auch die Schokoriegel, die mit verteilt wurden, tragen das Fairtrade-Logo“, betont Kreispressesprecher Harald Vieten, der gleichzeitig Leiter der Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss ist. Er weist darauf hin, dass jeder Verbraucher mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten helfen kann, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien zu verbessern.

Der faire Online-Einkaufs- und Gastronomieführer des Rhein-Kreises Neuss bietet Hilfe bei der Suche nach Verkaufsstellen von Fairtrade-Produkten.

Tasse Kaffee mit gemahlendem Kaffee auf Kaffeebohnen - (c) 87599658/PHOTOS.com/Thinkstock

Norbert-Gymnasium: Bereits 100 Kilo Knechtsteden-Kaffee wurden verkauft

Seit fast 100 Tagen ist er jetzt im Handel erhältlich – der fair gehandelte Knechtsteden-Kaffee. Er wurde von der Schülerfirma des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden unter der Schirmherrschaft vom Dormagener Bürgermeister erstmals Anfang September verkauft.

Mit ihrer Zwischenbilanz sind die Schüler sehr zufrieden: Die ersten 100 Kilogramm sind verkauft. So fanden bereits 400 Kaffee-Päckchen in den Verkaufsstellen bei der Schülerfirma, in der Cafeteria und im Klosterladen begeisterte Käufer. Eine zweite Großbestellung ist rechtzeitig für das Advents- und Weihnachtsgeschäft eingetroffen.

Seit einigen Wochen ist der Knechtsteden-Kaffee auch in der Dormagener Fußgängerzone im Eine-Welt-Laden sowie im Eine-Welt-Laden Rosellen erhältlich. Seit dieser Woche wird er ebenfalls in der Touristen-Information in Zons verkauft.

Darüber hinaus findet die neue Marke unter dem Titel „Die Rheinische Affäre“ in der Gastronomie Anklang. Der Klosterhof Knechtsteden hat den Anfang gemacht – seit kurzem wird hier nur noch Knechtsteden-Kaffee getrunken. Der Klosterhof zeigt damit nicht nur seine Verbundenheit mit dem Norbert-Gymnasium als Fairtrade-Schule, sondern leistet auch mit jedem Kaffee einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kaffee-Bauern in Entwicklungsländern.

Außerdem sind die Schüler des Norbert-Gymnasiums mit drei Cafés in Dormagen im Gespräch, die vielleicht den Kaffee ebenfalls auf ihre Speisekarte nehmen. Dies wäre ein wichtiger Baustein für die Stadt Dormagen auf ihrem Weg zur „Fairtrade-Town“.

Auf der Homepage der „Rheinischen Affaire“, die alle Städte-Kaffees der Kampagne vorstellt, ist der Knechtsteden Café ebenfalls vertreten. Weitere Informationen zu der Schülerfirma und ihrem Engagement gibt es auf der Internetseite www.rheinische-affaire.de.

Das Norbert-Gymnasium veranstaltet einen Adventsbasar am Freitag, 25. November, von 15 bis 19 Uhr am Norbert-Gymnasium mit einem anschließenden Dankeschön-Konzert der Fachschaft Musik um 19 Uhr. Beim Basar wird auch die Schülerfirma mit einem Stand und dem Knechtsteden-Kaffee vertreten sein; darüber hinaus werden Fairtrade-Schokoladen-Nikoläuse verkauft.

Menschen halten Baumwolltasche

Fairtrade-Aktion: Plastiktüten im Kreishaus gegen Baumwolltaschen umtauschen

Ab sofort können Bürger in den Bürger-Servicecentern der Kreishäuser in Neuss und Grevenbroich ihre Plastiktüte gegen eine Fairtrade-Baumwolltasche mit einer süßen Überraschung umtauschen. Diese Aktion des Rhein-Kreises Neuss läuft bis zum 28. November – so lange der Vorrat reicht.

„Wir wollen mit dieser Aktion ein Zeichen für den Fairen Handel setzen und für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen werben“, sagt Kreispressesprecher Harald Vieten, der auch Leiter der Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss ist. „Jeder kann mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten helfen, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Kleinbauern in Afrika, Lateinamerika und Asien und ihre Familien zu verbessern“, wirbt Vieten für die Fairtrade-Idee.
Der Rhein-Kreis Neuss engagiert sich bereits seit 2010 für den Fairen Handel. Seitdem wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne – von den Schulen und Seniorenhäusern bis hin zu den Krankenhäusern: Rund 25 000 stationäre Patienten trinken in den Kreiskrankenhäusern in Grevenbroich und Dormagen Fairtrade-Kaffee.

Außerdem unterstützt der Rhein-Kreis Neuss Schulen und Unternehmen, die sich für den Fairen Handel einsetzen. Schon jetzt gibt es neun Fairtrade-Schulen im Rhein-Kreis Neuss. Die Schulteams erhalten sowohl einen Scheck in Höhe von 200 Euro als auch Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit von der Kreispressestelle.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit Eine-Welt-Gruppen sowie Einzelhändlern und Gastronomiebetrieben ein „fairer“ Online-Einkaufs- und Gastronomieführer für den Rhein-Kreis Neuss erstellt. Er ist auf dieser Seite zu finden. Dort sowie bei Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 02131 928-1303 gibt es weitere Informationen rund um den Fairen Handel.

Kinder lassen blaue Ballons fliegen

St. Martin-Schule erste Fairtrade-Grundschule im Rhein-Kreis Neuss

Hunderte Luftballons mit Postkarten und dem Slogan „Wir sind Fairtrade-Schule“, die Schüler der katholischen St. Martin-Schule in Grevenbroich aufsteigen ließen, bildeten jetzt den Abschluss der bunten Feier zur Auszeichnung als erste Fairtrade-Grundschule im Rhein-Kreis Neuss. „Der Schulname St. Martin und der Gedanke des Teilens passen sehr gut zu Fairtrade“, sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke beim Festakt und lobte das Engagement von Schülern, Lehrern und Eltern für den Fairen Handel. Der Faire Handel unterstützt Bauernfamilien und Plantagenangestellte in Entwicklungsländern. Durch feste Mindestpreise und eine Fairtrade-Prämie werden die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika verbessert. Zudem hilft Fairtrade im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit. Die Kampagne Fairtrade-Schools wird von TransFair e.V. getragen und bietet Schulen die Möglichkeit, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen. Die Auszeichnungsurkunde wurde von der Neusserin Gisela Welbers an Schulleiterin Veronika Majehrke-Feldmann und der Fairtrade-Schüler-AG überreicht.

Die Grundschule ist bereits die neunte Schule im Rhein-Kreis Neuss, die  im Rahmen der Fairtrade-School-Kampagne ausgezeichnet wurde. Deutschlandweit gibt es bereits 299 Schulen, die den Titel „Fairtrade-School“ tragen.

Der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands unterstützt die Schulen aktiv auf ihrem Weg zur Fairtrade-Schule. Sie erhalten einen Startzuschuss in Höhe von jeweils 200 Euro sowie vielfältige Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit. So werden zusammen mit der Schule Flyer, Plakate und Banner entworfen und kostenlos zur Verfügung gestellt. Kreispressesprecher Harald Vieten, zugleich Fairtrade-Kampagnenleiter beim Rhein-Kreis Neuss, wünscht sich unter den Schulen im Kreisgebiet noch viele Nachahmer, die sich für den Fairen Handel und ein faires Miteinander einsetzen. Interessierte Schulen können telefonisch bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises unter der Rufnummer 02131/928-1300 über die Fairtrade-School-Kampagne informieren.

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Kreisverwaltung mit Fairtrade-Aktion zu St. Martin: Kinder tauschen Plastiktüten gegen Baumwolltaschen

Noch bis zum 11. November können Kinder zu St. Martin in den Bürger-Servicecentern der Kreishäuser in Neuss und Grevenbroich eine Plastiktüte gegen eine Fairtrade-Baumwolltasche umtauschen und erhalten außerdem eine süße Belohnung aus Fairem Handel – solange der Vorrat reicht.

Zum Auftakt dieser Aktion des Rhein-Kreises Neuss kamen jetzt Mädchen und Jungen der Neusser Kindertagesstätte Maria Goretti mit ihren selbstgebastelten Laternen ins Neusser Kreishaus. Dort holten sie sich bei Kreispressesprecher Harald Vieten und Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eine süße faire Tüte ab.

„Wir wollen mit dieser Aktion ein Zeichen für den Fairen Handel setzen und für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen werben“, sagte Vieten, der auch Leiter der Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss ist. Er weiß, dass viele Martinskomitees und Vereine im Kreis zu St. Martin Süßigkeiten aus dem Fairen Handel verteilen.

„Insbesondere zu St. Martin steht der Gedanke des Teilens im Mittelpunkt. Mit fair gehandelten Süßigkeiten versüßen wir nicht nur Kindern in Deutschland das Martinsfest – davon profitieren auch Kleinbauernfamilien mit ihren Kindern in Afrika, Lateinamerika und Asien“, wirbt Vieten für die Fairtrade-Idee.

Der Rhein-Kreis Neuss engagiert sich bereits seit 2010 für den Fairen Handel. Seitdem wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne – von den Schulen und Seniorenhäusern bis hin zu den Krankenhäusern: Rund 25 000 stationäre Patienten trinken in den Kreiskrankenhäusern in Grevenbroich und Dormagen Fairtrade-Kaffee.

Außerdem unterstützt der Rhein-Kreis Neuss Schulen und Unternehmen, die sich für den Fairen Handel einsetzen. Schon jetzt gibt es neun Fairtrade-Schulen im Rhein-Kreis Neuss. Die Schulteams erhalten sowohl einen Scheck in Höhe von 200 Euro als auch Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit von der Kreispressestelle in Form von Flyern und Bannern im Schuldesign.

Unternehmen, die fair gehandelte Produkte anbieten, werden mit dem „Fair-Play-Siegel“ des Rhein-Kreises Neuss ausgezeichnet. Alle Händler und Gastronomen mit einem Fairtrade-Sortiment können mit „Fair Player“-Aufklebern auf ihr faires Angebot hinweisen.