Annie-Boyomo und Nuran Yilmaz von der Schülerfirma bbz fair4u - (C) Berufsbildungszentrum Grevenbroich

BBZ-Schüler/innen handeln fair

Bereits das sechste Jahr in Folge hat sich das BBZ an der Fairtrade-Kampagne „Faire Woche“ beteiligt. Schülerinnen und Schüler aus mehreren sozialpädagogischen Bildungsgängen haben gezeigt, warum das Thema wichtig ist und wie sich der Einzelne beteiligen kann.

Die Jahrgangsstufe 12 der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales hat sich mit den Themen „Gemeinsam für ein gutes Klima“ und „Fairphone“ auseinander gesetzt und im Forum die Althandy-Sammelaktion von missio vorgestellt. Dabei haben sie beispielsweise herausgefunden, dass das nachhaltig hergestellte Fairphone mittlerweile die Standards eines guten Smartphones erreicht und damit zur echten Alternative geworden ist.

Schüler/-innen der Oberstufe der Berufsfachschule Kinderpflege haben für das Mensa-Menü eine leckere Nachspeise mit Fairtrade-Bananen zubereitet. Außerdem haben sie sich im Rahmen der Projektwoche „To make this world a better place“ mit den Themen „Insektenschutz/Biodiversität“, „Mobilität/Energie“, „Wald/Recyclingpapier“ und mit verschiedenen Aspekten des fairen Handels am Beispiel der Fairtrade-Banane und fairer Kleidung beschäftigt. Am Banana Fairday haben sie ihre Ergebnisse im Forum präsentiert. Und in den Kindertagesstätten setzen sie ihre Erkenntnisse und Ideen in Projekte um.

Auch die Schülerfirma „bbz-fair4u“ hat sich an diesem Aktionstag beteiligt und neben fairem Kaffee auch Köstlichkeiten mit Fairtrade-Bananen angeboten. Die angehende Erzieherin Annie Boyomo erklärt dazu: „Wir engagieren uns für fairtrade, um den Kindern und Bauern in den Entwicklungsländern eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen.“ Nuran Yilmaz (ebenfalls aus der Fachschule für Sozialpädagogik) ergänzt: „Es macht uns einfach Freude, wenn wir Menschen helfen können.“

Schirmherr der „Fairen Woche“ ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller. Er weist darauf hin, dass der „Faire Handel“ ein wichtiger Bestandteil bei der Umsetzung des Weltzukunftsvertrages „Agenda 2030“ ist. Darin hat sich die Weltgemeinschaft auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verständigt.

Quelle: Berufsbildungszentrum Grevenbroich

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke gab den Startschuss für den Banana Fairday im Straßenverkehrsamt - (c) S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Erfolgreicher Banana Fairday im Kreishaus

Über Bananen und Säfte aus Fairem Handel freuten sich jetzt die Kunden im Straßenverkehrsamt des Rhein-Kreises Neuss. Schon früh morgens gab Landrat Hans-Jürgen Petrauschke am 28. September den Startschuss für den Banana Fairday. Die Kunden in der Dienststelle in Neuss nutzten dabei die Gelegenheit, die fairen Produkte zu probieren und sich gleichzeitig über den Fairen Handel zu informieren.

„Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands unterstützen wir den Fairen Handel und machen beim Banana Fairday mit, um auf die Probleme der Bananenproduzenten hinzuweisen“, sagte der Landrat. Viele Bananen-Bauern haben mit steigenden Produktionskosten und immer höheren Ansprüchen an die Qualität bei stagnierenden Endverbraucherpreisen zu kämpfen. Darüber hinaus bedrohen Umweltprobleme komplette Anbauregionen.

Bananen sind das meistkonsumierte Frischobst der Erde, doch ungerechte Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen prägen den Alltag der Beschäftigten auf den Plantagen. Wer Fairtrade-Bananen kauft, unterstützt die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Bananenplantagen in Peru, in der Dominikanischen Republik, Ecuador und Kolumbien. Denn feste Mindestpreise und zusätzliche Prämien bedeuten für die Kleinbauernfamilien eine Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitssituation.

Seit 1997 werden Bananen aus Fairem Handel in Deutschland angeboten. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 87.379 Tonnen faire Bananen in Deutschland verkauft; sie hatten damit einen Marktanteil von 12 Prozent.

Produzentenbesuch im Norbert-Gymnasiums - (c) Norbert-Gymnasium

Fairtrade-Produzenten aus Kolumbien besuchten Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Im Rahmen der „Fairen Woche 2018“ besuchten jetzt zwei Vertreter des Fairen Handels aus Südamerika das Norbert-Gymnasium Knechtsteden und berichteten aus erster Hand über die Chancen und Wirkungen des Fairen Handels. Im Zentrum des Besuchstages stand die persönliche Begegnung von Schülerinnen und Schülern mit Richard Padilla Duran aus Kolumbien und Willy Paredes aus Peru.

Das Norbert-Gymnasium Knechtsteden, das seit Juni 2014 den Titel „Fairtrade-School“ trägt und mittlerweile zweimal rezertifiziert wurde, freut sich sehr über den Besuch. Auf ihrer Rundreise schilderten Richard Padilla Duran, Bananenkleinbauer und Mitglied der Fairtrade-zertifizierten Kooperative EMPREBANCOOP in Kolumbien, sowie Willy Paredes, CLAC-Koordinator aus Peru, Beispiele aus ihrer täglichen Arbeit.

Die Fairtrade-Schülerfirma des Norbert-Gymnasiums ist stolz auf ihre bisherigen Erfolge: „Wir konnten in den letzten Jahren durch zahlreiche Aktionen und Auszeichnungen auf den Fairen Handel aufmerksam machen“, berichten die Schüler. Im März 2018 erhielt die Schülerfirma bei den Fairtrade-Awards 2018 in Berlin den 1. Preis in der Kategorie Nachwuchs. Das Schulteam sieht diesen von Transfair ermöglichten Besuch auch als Anerkennung seines bisherigen Einsatzes zur Förderung des Fairtrade-Gedankens.

Fairtrade Bananen - (c) Gerhard Wasserbauer / Fairtrade Deutschland

Banana Fairday am 28. September im Kreishaus Neuss

Zum Abschluss der Fairen Woche vom 14. bis 28. September 2018 findet am Freitag, 28. September, der Banana Fairday statt. Auch der Rhein-Kreis Neuss beteiligt sich an dieser Aktion und wirbt ab 8 Uhr mit einem Infostand im Straßenverkehrsamt im Kreishaus Neuss für den Fairen Handel. Für die Kunden stehen fair gehandelte Bananen sowie Säfte aus Fairem Handel bereit.

„Wir rühren die Werbetrommel für den Fairen Handel, denn wir alle tragen Verantwortung für eine gerechtere Welt“, betont Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. So wird fairer Kaffee und Tee beim Rhein-Kreis Neuss nicht nur in Sitzungen des Kreistags und der Ausschüsse ausgeschenkt, sondern auch bei Veranstaltungen. Auch beim Einkauf haben die Ämter und Einrichtungen des Kreises nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung im Blick.

Auf dieser Internetseite bietet der Rhein-Kreis Neuss eine Übersicht über Fairtrade-Termine im Kreis und in der Region. Unter diesem Link finden Bürger aus dem Rhein-Kreis Neuss auch einen lokalen Gastronomie- und Einkaufsführer für den Fairen Handel. Bereits seit 2010 setzt sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel ein. Unterstützt wird er dabei von den Eine-Welt-Gruppen im Kreisgebiet, die sich seit Jahrzehnten für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika engagieren.

Weitere Informationen zum Fairen Handel gibt es bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises unter Telefon 02131 928-1300.

Schützenfestempfang - (c) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Rosen für Gäste des Schützenfestempfangs

Der Schützenfestempfang vor dem Neusser Bürgerschützenfest stand jetzt im Zeichen von Fairtrade: Pressesprecher Benjamin Josephs überreichte zusammen mit Renate Kuglin und Inge Büttgenbach von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit fair gehandelte Rosen an die rund 300 Gäste der Veranstaltung im Neusser Kreishaus.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke freute sich am Freitag vor dem Neusser Schützenfest über den Besuch von rund 300 Gästen. Zu ihnen gehörten auch das amtierende Königspaar, S.M. Georg I. Martin und Angelika Kunz, und Martin Flecken, Präsident des Bürger-Schützen-Vereins. Darüber hinaus waren zahlreiche weitere Repräsentanten des Schützenwesens, Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Gesellschaft und Gäste aus der Region zu Gast.

Der Rhein-Kreis Neuss engagiert sich als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands bereits seit 2010 für den Fairen Handel und macht mit Aktionen wie zuletzt beim Schützenfestempfang auf das Thema aufmerksam. Weitere Informationen zum Fairen Handel im Rhein-Kreis Neuss gibt es bei Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss unter Telefon 02131 928-1303. Hier erhalten Interessierte unter anderem Flyer und Postkarten zu dem Thema.

Thiago de Carvalho Zakrzewski: "Wir unterstützen Kommunen auf dem Weg zur Fairtrade Town" - (c) Rhein-Kreis Neuss

Thiago de Carvalho Zakrzewski: „Wir unterstützen Kommunen auf dem Weg zur Fairtrade Town“

Seit November 2017 ist Thiago de Carvalho Zakrzewski beim Rhein-Kreis Neuss Koordinator für kommunale Entwicklungszusammenarbeit. Seine Schwerpunkte sind vielfältig: Sowohl Partnerschaftsarbeit mit Süd-Kommunen als auch Fairer Handel und Faire Beschaffung gehören zu den Themen des Halb-Brasilianers. Die Stelle des 30-jährigen gebürtigen Esseners wird von der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Der Rhein-Kreis Neuss wurde 2010 erster Fairtrade-Kreis Deutschlands und wurde jetzt rezertifiziert. Wie holen Sie sich immer wieder neue Impulse für den Fairen Handel?
Fairtrade-Arbeit ist immer auch Netzwerkarbeit. In der Kreisverwaltung arbeiten das Presseamt und das Planungsamt eng zusammen und beziehen in der Steuerungsgruppe viele Partner aus dem Kreis mit ein. Neue Ideen holen wir uns auch bei überregionalen Treffen. So war ich zuletzt zusammen mit Vertretern aus anderen NRW-Fairtrade-Towns bei einer Veranstaltung in Köln, der Fairen Welthauptstadt 2018.

Wie viele Städte und Kreise in NRW sind schon Fairtrade Town?
Schon jetzt liegt die Zahl bei 130 Fairtrade Towns. Weitere 23 haben sich für diesen Titel beworben. Im Rhein-Kreis Neuss sind Neuss, Dormagen und Jüchen schon als Fairtrade Town zertifiziert, Grevenbroich und weitere Kommunen im Kreis sind ebenfalls an dem Titel interessiert. Gern beraten wir diese Städte und Gemeinden und unterstützen sie auf dem Weg zur Fairtrade Town.

Sie setzen sich auch für faire Beschaffung ein. Was kann man sich darunter vorstellen?
Kommunen können durch ihren Einkauf einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten. Das heißt, bei der Vergabe von Aufträgen sollten sie bestimmte Sozialstandards und Umweltkriterien einhalten. Die Grundlagen dafür bietet das Vergaberecht.

In welcher Form streben Sie eine Partnerschaftsarbeit mit lateinamerikanischen Kommunen an?
Dies könnte durchaus die Fortführung der langjährigen Zusammenarbeit des Kreises mit Kolumbien sein. Wichtig ist, dass beide Partner von der Zusammenarbeit profitieren und ein reger Austausch stattfindet. Wir könnten zum Beispiel in den Bereichen erneuerbare Energien und Abfall-Entsorgung unterstützen, aber auch die Themen Infrastruktur, Medizin und Bildung könnten eine Rolle spielen. Zurzeit läuft noch die Recherche. Wir würden gern an bestehende Kontakte anknüpfen und freuen uns über Anregungen.

Sie haben nach Ihrem Studium praktische Erfahrungen in verschiedenen Ländern Lateinamerikas gesammelt. Wie gefällt Ihnen die Arbeit an einem Schreibtisch in einer Verwaltung?
Ich fühle mich im Planungsamt sehr gut aufgenommen. Die Themen machen mir Spaß, und der Austausch untereinander ist super. Des Weiteren habe ich bei meiner Arbeit viel Gestaltungsspielraum.

Rezertifizierung Fair Trade - (c) Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss bleibt Fairtrade-Kreis: „Wir wollen weiter den fairen Handel auf lokaler Ebene fördern“

Fester Mindestpreis, nachhaltige Produktion und der Verzicht auf Kinderarbeit in Schwellenländern – das alles unterstützt auch der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands. Der Kreis wurde erstmals im Jahr 2010 ausgezeichnet und darf jetzt für weitere zwei Jahre diesen Titel in Anspruch nehmen. Über die Rezertifizierungsurkunde von Transfair Deutschland e.V. freuten sich Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Presseamtsleiter Benjamin Josephs und Projektleiterin Renate Kuglin.

Für Landrat Hans-Jürgen Petrauschke ist die Bestätigung der Auszeichnung ein schönes Zeugnis dafür, dass sich im Kreis viele Akteure für den Fairen Handel einsetzen: „Ich bin stolz, dass wir dem internationalen Netzwerk der mehr als 2.000 Fairtrade Towns angehören. Wir setzen uns weiterhin zusammen mit Ehrenamtlern, aber auch mit Partnern aus Wirtschaft und Politik mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern“, sagt Petrauschke. Erfolgreiche Projekte in den letzten Jahren waren der digitale Einkaufsführer des Kreises für alle Städte und Gemeinden, die Fairtrade-Schulkampagne und Aktionen zum Beispiel in der Fairen Woche.

Auch in der Kreisverwaltung setzen Verwaltungsspitze und Mitarbeiter auf faire Produkte. So wird unter anderem im Büro des Landrates, in den Sitzungen des Kreistages und seiner Ausschüsse nur noch fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Zahlreiche Kreiseinrichtungen von Museen über Schulen bis hin zum Technologiezentrum Glehn bieten ebenfalls Fairtrade-Getränke an. Darüber hinaus wird bei der Vergabe von Aufträgen darauf geachtet, dass Sozialstandards und Umweltkriterien eingehalten werden.

Die Federführung der Fairtrade-Kampagne beim Kreis liegt bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Deren Leiter Benjamin Josephs hat sich vorgenommen, die Idee des Fairen Handels noch bekannter zu machen: „Ziel muss sein, dass die Bürger bei uns im Kreis für Fairtrade sensibilisiert werden, damit sie diese Produkte auch kaufen.“ Josephs bezieht auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit in die Kampagne ein. „Neuss ist bereits seit 2009 Fairtrade Town, Dormagen und Jüchen tragen seit kurzem den Titel, und weitere Kommunen haben sich auf den Weg gemacht“, berichtet der Kreispressesprecher. Zusammen mit Projektleiterin Renate Kuglin will er in den nächsten Jahren noch mehr Gastronomiebetriebe im Kreis davon überzeugen, faire Produkte anzubieten. Händler und Gastronomen mit einem Fairtrade-Sortiment können bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit den Aufkleber „Fair Player“ anfordern.

Das Engagement des Fairtrade-Kreises ist vielfältig: Mit Aktionstagen wie dem Banana Day beteiligt sich der Rhein-Kreis Neuss an der Fairen Woche, 2016 schickte er in Kooperation mit den Nachbarstädten Mönchengladbach und Düsseldorf einen Fairtrade-Karnevalswagen auf den Neusser Umzug und verloste in diesem Jahr Fairtrade-Kamelle unter den Karnevalsvereinen. Weitere erfolgreiche Beispiele sind eine Tauschaktion, bei der Bürger Plastiktüten gegen faire Baumwolltaschen eintauschen konnten, und zuletzt die Tour de Neuss: Die Teilnehmer fuhren für den Fairen Handel, und Mitarbeiter des Kreises waren mit einem Fairtrade-Stand vor Ort.

Weitere Informationen rund um den Fairen Handel im Kreis und der faire Einkaufsführer finden sich auf der Internetseite www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de. Interessierte können sich auch an Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 02131 928-1303 wenden.

Hintergrundinfo
Diese fünf Kriterien müssen erfüllt werden, um Fairtrade-Kreis oder -Stadt zu werden bzw. zu bleiben:
1. ein offizieller Kreistags- bzw. Ratsbeschluss zur Beteiligung an der Kampagne
2. eine lokale Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten der Akteure vor Ort koordiniert
3. eine bestimmte Anzahl an Einzelhandelsgeschäften sowie Gastronomen, die Fairtrade-Produkte anbieten
4. öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen verwenden Fairtrade-Produkte
5. die örtlichen Medien berichten über Aktivitäten rund um den Fairen Handel

LR übergibt Fairtrade Gewinn-Präsentkorb (2) - (c) Rhein-Kreis Neuss

Holzheimerin gewinnt Fairtrade-Korb

Große Freude bei Sandra Oberlack: Die Holzheimerin hatte jetzt Losglück und wurde beim Facebook-Gewinnspiel des Rhein-Kreises Neuss als Gewinnerin des Fairtrade-Geschenkkorbs ausgelost. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs übergaben den Korb mit den Fairtrade-Produkten an Sandra Oberlack und ihre Tochter Isabel. „Ich freue mich riesig und werde Kaffee, Tee, Saft, Honig und Schokolade natürlich mit Familie und Freunden teilen“, sagte die Gewinnerin.

Bereits 2010 erhielt der Rhein-Kreis Neuss als erster Kreis Deutschlands die Auszeichnung Fairtrade-Kreis. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont: „Mit unserem Engagement für den Fairen Handel wollen wir ein Zeichen setzen für mehr Gerechtigkeit im Welthandel, für faire Arbeitslöhne und bessere Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Lohnarbeitern im globalen Süden der Welt.“ Faire Themen aus dem Rhein-Kreis Neuss finden sich nicht nur auf der Facebook-Seite facebook.com/fair-im-rhein-kreis-neuss, sondern auch auf der Internetseite www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de.

Rhein-Kreis Neuss und Fairtrade Team - (c) Rhein-Kreis Neuss

Tour de Neuss fuhr für den Fairen Handel

In diesem Jahr stand die Tour de Neuss unter dem Motto „Tour de Neuss fährt für den fairen Handel“. Die Gastronomen an der Strecke schenkten fair gehandelten Kaffee aus; die Fahrer stärkten sich mit fair gehandelten Bananen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betonte, dass der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands bei dieser Veranstaltung mit rund 20.000 Zuschauern möglichst viele Menschen auf das Thema Fairtrade aufmerksam machen wolle.

Sowohl der Rhein-Kreis Neuss als auch Trans Fair Deutschland aus Köln schickten jeweils ein vierköpfiges Team beim Firmenrennen an den Start. Während Cornelia Schmitz, Thorsten Rasch, Christoph Klein und Harald Frank in den blauen Fahrradtrikots des Kreises starteten, fuhren Bettina von Reden, Reinhard Linz, Philipp Haupt und Daniel Caspari für Trans Fair Deutschland. „Das war ein anspruchsvolles Rennen“, waren sich die acht Rennradfahrer einig. „Die Strecke mit vielen scharfen Kurven hat uns einiges abverlangt, aber es war super, dabei sein zu können.“

Pressesprecher Benjamin Josephs warb zusammen mit seinem Team von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit einem Info-Stand, Luftballons und Bannern für den Fairen Handel. „Passanten zeigten großes Interesse an dem Thema Fairtrade, vor allem viele Familien informierten sich an unserem Stand“, berichtet Josephs. Gefragt waren insbesondere die Fairtrade-Anstecknadeln mit dem blau-grünen Logo. „Die Pins tragen wir zum Schützenfest und zeigen damit unsere Verbundenheit mit dem Fairen Handel“, versprachen mehrere Neusser Schützen.

Umweltmarkt: Baumwolltaschen und fair gehandelte Rosen vom Rhein-Kreis Neuss - (c) Rhein-Kreis Neuss

Umweltmarkt: Baumwolltaschen und fair gehandelte Rosen vom Rhein-Kreis Neuss

Rund 1.000 fair gehandelte Rosen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss beim Neusser Umweltmarkt unters Volk gebracht. Im Rahmen der Fairtrade-Kampagne waren sie auf dem Marktplatz im Einsatz. An ihrem Stand tauschten sie auch kostenlos Plastiktüten gegen umweltfreundliche Tragetaschen.

„Mit den wiederverwendbaren Fairtrade-Baumwolltaschen setzen wir ein Zeichen für den Fairen Handel und für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen“, so Kreispressesprecher Benjamin Josephs. Ziel sei es, Plastikmüll zu vermeiden und möglichst viele Menschen dazu zu bringen, ihre eigene Tasche zum Einkaufen zu nutzen.

Große Resonanz erfuhr darüber hinaus ein Preisausschreiben, bei dem Eintrittskarten für Schloss Dyck und Fairtrade-Fußbälle zu gewinnen waren. Das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde unterstützt von Thiago de Carvalho Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung als Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik tätig ist.

Bereits seit 2010 engagiert sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fair-trade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel. So wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne – vom Technologiezentrum über die Förderschulen und Berufsbildungszentren bis hin zu den Museen in Sinsteden und Zons und zum Kreiskrankenhaus in Grevenbroich.