Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs freuen sich mit Lehrkräften und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums Kaarst über den Titel „Fairtrade School“. - (c) S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Albert-Einstein-Gymnasium Kaarst ist die 11. Fairtrade School im Rhein-Kreis Neuss

Das Albert-Einstein-Gymnasium in Kaarst ist die 11. Fairtrade School im Rhein-Kreis Neuss. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke überbrachte jetzt die Glückwünsche des Rhein-Kreises. Außerdem übergab er der Fairtrade-AG im Beisein von Schulleiter Bruno von Berg und Lehrerin Kathrin Brune, die sich als Projektleiterin engagiert, einen Scheck und einen Korb mit fair gehandelten Produkten.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit elf Fairtrade Schools im Kreis ganz vorn liegen – und dass noch weitere Schulen auf dem Weg zu dieser tollen Auszeichnung sind“, sagte Petrauschke. Im Gespräch mit den Jugendlichen ermutigte er die Mitglieder der Fairtrade-AG dazu, nachhaltig zu planen und noch mehr Mitschüler für ihre Arbeit zu gewinnen. Der Rhein-Kreis Neuss engagiert sich als erster Fairtrade-Kreis Deutschland für den Fairen Handel. Er unterstützt seit 2017 Fairtrade-Schulen im Kreisgebiet mit einem Startzuschuss in Höhe von 200 bis 400 Euro. Die Höhe des Betrags ist abhängig davon, ob die Schule auch bei der Produktion von Flyern und eines Rollups unterstützt wird.

Die Kampagne Fairtrade-Schools wird von Trans Fair getragen und ermutigt Schulen dazu, sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Um den Titel Fairtrade School zu bekommen, muss die Schule fünf Kriterien erfüllen: Sie bietet faire Produkte in der Cafeteria an; ein Team aus Lehrkräften, Schülern und Eltern trifft sich regelmäßig als AG, organisiert Fairtrade-Aktionen und plant Veranstaltungen für die Zukunft. Darüber hinaus wird das Thema fairer Handel im Unterricht thematisiert.

Die Fairtade-AG des Albert-Einstein-Gymnasiums trifft sich alle zwei Wochen. Auf dem Programm standen bereits Ausflüge zum Fairtrade-Unternehmen „Gepa“ in Wuppertal sowie zur Messe „fair friends“ in Dortmund. Außerdem wird im Lehrerzimmer ausschließlich fairer Kaffee getrunken. Dort können Lehrkräfte faire Produkte kaufen, während in der Caféteria faire Snacks für die Schüler angeboten werden. In einem Blog auf der Seite www.fairtrade-schools.de berichten die Kaarster Jugendlichen über ihre aktuellen Projekte.

Kreis setzt auf Nachhaltigkeit - Neue faire Obstbeutel aus dem Kreishaus - (c) Rhein-Kreis Neuss

Kreis setzt auf Nachhaltigkeit: Neue faire Obstbeutel aus dem Kreishaus

Neuerdings im Kreishaus erhältlich sind faire Obstbeutel. Mit den wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeuteln aus fair gehandelter Baumwolle setzt der Rhein-Kreis weiterhin auf Nachhaltigkeit und Ökologie, betont Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs, der zusammen mit Renate Kuglin die Fairtrade-Kampagne des Kreises leitet. „Nützlich ist solch ein Beutel für jeden, der beim Einkauf Verpackungsmüll vermeiden will. Plastiktüten für Obst und Gemüse werden damit überflüssig“, sagt Josephs.

Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands setzt sich der Rhein-Kreis Neuss darüber hinaus für nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung ein: Gebrauchsartikel wie Papier, Kulis und Notizblöcken werden unter diesen Gesichtspunkten eingekauft. Außerdem werden fairer Kaffee und Tee sowohl in Sitzungen als auch bei Veranstaltungen ausgeschenkt. Zahlreiche Kreiseinrichtungen von Museen über Schulen bis hin zum Technologiezentrum Glehn bieten ebenfalls Fairtrade-Getränke an.

Nicht nur Obstbeutel mit dem Aufdruck „Gut Fairpackt!“ gibt es in den beiden Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich, sondern auch Taschen sowie T-Shirts für Kinder und Erwachsene aus fair gehandelter Baumwolle. Alle Artikel sind darüber hinaus im Internet erhältlich unter dem Link https://shop.rhein-kreis-neuss.de. Bezahlt werden kann im Online-Shop bequem über PayPal oder auf Rechnung.

Fairen Kaffee tranken beim Familienfest auch Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Preis-Pressesprecher Benjamin Josephs. (c) A. Baum / Rhein-Kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss bei der längsten fairen Kaffeetafel der Welt: 1.715 Tassen Kaffee wurden beim Familienfest ausgeschenkt

Am 1. Oktober ist Internationaler Tag des Kaffees. Bis dahin ruft Fairtrade Deutschland unter dem Motto #MachKaffeeFair Kreise, Städte, Vereine und auch Privatleute dazu auf, sich an der längsten fairen Kaffeetafel der Welt zu beteiligen und damit ein Zeichen für fair gehandelten Kaffee zu setzen. Auch der Rhein-Kreis Neuss macht bei der Aktion mit: Beim Familienfest des Rhein-Kreises Neuss wurde jetzt ausschließlich Kaffee mit dem Fairtrade-Logo ausgeschenkt – insgesamt waren das an einem einzigen Tag 1.715 Tassen.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der zusammen mit Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs auf dem Dycker Feld eine faire Kaffeepause einlegte, betont: „Als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands beteiligen wir uns gern an der fairen Kaffeetafel und machen damit Werbung für den Fairen Handel, denn wir alle tragen Verantwortung für eine gerechtere Welt.“

Fairer Kaffee und Tee wird seit Jahren beim Rhein-Kreis Neuss darüber hinaus in Sitzungen des Kreistags und der Ausschüsse ausgeschenkt, ebenso wie bei Veranstaltungen. Auch beim Einkauf haben die Ämter und Einrichtungen des Kreises nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung im Blick. Benjamin Josephs, Fairtrade-Kampagnenleiter beim Kreis, freut sich, dass erneut – wie erstmals beim Familienfest vor drei Jahren – alle Gastronomen für den Fairtrade-Gedanken begeistert werden konnten. „Mehrere örtliche Vereine waren für den Ausschank verantwortlich und haben trotz des guten Sommerwetters eine hohe Nachfrage nach Kaffee verzeichnet“, berichtet er.

Kaffee ist generell in Deutschland das beliebteste Getränk: 163 Liter trinkt jeder pro Jahr, mehr als Mineralwasser oder Bier. In den vergangenen 15 Jahren ist die globale Produktion um mehr als 20 Prozent gewachsen. Weltweit werden mehr als zwei Milliarden Tassen Kaffee täglich getrunken, was einem Umsatz von rund 180 Milliarden Euro pro Jahr entspricht. Gleichzeitig zwingen Dumpingpreise viele Kaffeebauern und Familien zur Aufgabe ihrer Kaffeefelder. Wer Kaffee mit dem Transfair-Siegel kauft, trägt mit dazu bei, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kaffeebauernfamilien zu verbessern.

Logo: Pfarrgemeinde

Erste „Pfairrgemeinde“ in Neuss

Der erste katholische Seelsorgebereich in Neuss wird jetzt „Pfairrgemeinde“. Markus Perger, Referent der Abteilung Weltkirche/Weltmission im Erzbistum Köln, übergibt die Auszeichnung am Sonntag, 8. September, um 10 Uhr während der Heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Josef in Neuss.

Nachdem bereits 2008 die Kirchengemeinde Christ König Pfairrgemeinde wurde und St. Thomas Morus im Jahr 2011 folgte, schließen sich auch die beiden weiteren Gemeinden St. Josef und Hl. Geist  der Aktion des Erzbistums Köln an. Damit senden die Ortsausschüsse der vier Kirchengemeinden ein starkes Signal.

Angeregt von Petra Söhnlein, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, votierten die Verantwortlichen bei der Abstimmung in ihrer Kirchengemeinde mit einem klaren „Ja!“ für die ausgewählten Kriterien einer Selbstverpflichtung. Diese beschränken sich nicht nur auf faire Bewirtung oder fair gehandelte Geschenke bei Geburtstagen und bei Danksagungen. Auch Aktionen rund um den Fairen Handel sind geplant. Darüber hinaus geht es um die Bereiche Mobilität – unter anderem mit den Themen Autofasten und Carsharing – sowie die Eindämmung der Papierflut und die Schonung von Ressourcen. Eine vierte Säule fordert die Gemeinden zu einer „fairen“ Grundhaltung auf, bei der ein wertschätzendes Miteinander und eine konstruktive Gesprächskultur im Mittelpunkt stehen.

Am Sonntag, 8. September, wird die Auszeichnung im Rahmen eines Pfairrfestes übergeben. Dabei besteht auch die Gelegenheit zum Austausch darüber, wie die Zukunft als fairer Seelsorgebereich aussieht. Ideen gibt es schon genug, dabei werden auch die Schulen und Familienzentren bzw. Kitas und Gemeindehäuser einbezogen. Alle Interessierten sind bei dem Fest willkommen.

Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs (2.v.l.) und Marijke Mulder (5.v.l.) begrüßten die Teilnehmer zum Workshop für faire textile Beschaffung im Kreishaus Neuss - (c) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Workshop: Tipps zur fairen textilen Beschaffung im Kreishaus Neuss

Von Arbeitsschuhen bis zur Computermaus – Bund, Länder und Kommunen geben insgesamt rund 350 Milliarden Euro für die öffentliche Beschaffung aus. Tipps zum fairen Einkauf erhielten jetzt die Teilnehmer des Workshops für faire Beschaffung im Kreishaus Neuss. Kreis-Pressesprecher und Fairtrade-Kampagnenleiter Benjamin Josephs begrüßte neun Vertreter von Kommunen, Schulen und Eine-Welt-Initiativen aus dem Kreis zu der Info-Veranstaltung mit Marijke Mulder.

Die Koordinatorin für Bildung und Beratung des Vereins Femnet zeigte Möglichkeiten auf, wie Kommunen fair gehandelte Produkte einkaufen können. „Kreise, Städte und Gemeinden sind nicht nur wichtige Vorbilder, sie haben auch ein enormes wirtschaftliches Potential“, machte Marijke Mulder deutlich. „Dies sollten sie bewusst nutzen, um faire Produktionsbedingungen und das Angebot fairer Berufskleidung zu stärken.“ Die Referentin zeigte den Workshop-Teilnehmern anhand von Beispielen, wie sie sozial gerechte Beschaffung erfolgreich umsetzen können.

Der Rhein-Kreis Neuss setzt sich als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands auch für nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung ein.

Carolin Andree, Laura Kolpin und Rebecca Menz informierten beim Grevenbroicher Umweltmarkt über Fairen Handel - (c) BBZ Grevenbroich

BBZ Grevenbroich: Kinderpflegerinnen informierten über Fairtrade

Drei Schülerinnen der Berufsfachschule Kinderpflege haben auf dem Grevenbroicher Umweltmarkt – stellvertretend für das langjährige Engagement des BBZ für nachhaltige Entwicklung – ihre Projekte vorgestellt: Wildblumenwiese, Hochbeete und Fairtrade. Carolin Andree, Laura Kolpin und Rebecca Menz freuten sich über das große Interesse der Besucherinnen und Besucher.

Bestärkt durch das positive Feedback und inspiriert durch den Austausch mit anderen Jugendlichen wollen sie sich noch stärker mit den Möglichkeiten des nachhaltigen Handelns auseinander setzen und in der Schule umsetzen. Rebecca Menz und Laura Kolpin erklären dazu: „Durch die Veranstaltung am Marktplatz ist uns bewusst geworden, wie wichtig es ist, sich für Fairtrade einzusetzen, da Kinderarbeit gestoppt werden muss. Außerdem muss die Umwelt geschützt werden, da es sonst für die Lebewesen dieser Welt keine Zukunft gibt.“

Der Grevenbroicher Umweltmarkt fand im Rahmen des bundesweiten Tages der Umwelt statt. Marion Rudolph, Koordinatorin des Schulnetzwerkes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, hat ihn organisiert. Bürgermeister Klaus Krützen lobte das Engagement der insgesamt acht teilnehmenden Schulen. Auch der Langwadener Waldkindergarten, der BUND, der ADFC und das Schneckenhaus stellten auf dem Marktplatz ihre Ideen und Aktionen zum Bereich Nachhaltigkeit vor.

Kleines Extra on top: Die Kinderpflegerinnen nahmen stellvertretend für die gesamte Schule eine Urkunde vom Bürgermeister anlässlich der Beteiligung des BBZ am Grevenbroicher Frühjahrsputz entgegen.

Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs und sein Team beim Umweltmarkt in Neuss - (c) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Team verteilte Rosen und Baumwolltaschen beim Umweltmarkt

Mit Fairtrade-Rosen haben jetzt  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss beim Neusser Umweltmarkt auf den Fairen Handel aufmerksam gemacht. Sie verteilten auf dem Markplatz 1 000 Blumen unter den Passanten. „Wir rühren die Werbetrommel für den Fairen Handel, denn wir alle tragen Verantwortung für eine gerechtere Welt“, betonte Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs, der gleichzeitig Leiter der Fairtrade-Kampagne des Rhein-Kreises Neuss ist. Er verschenkte mit seinem Team nicht nur fair gehandelte Rosen, sondern tauschte auch Plastiktüten gegen umweltfreundliche Baumwolltauschen. „Auf diese Weise setzen wir uns ebenfalls für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen ein“, sagte Josephs. Ziel sei es, Plastikmüll zu vermeiden und möglichst viele Menschen dazu zu bringen, ihre eigene Tasche zum Einkaufen mitzubringen.

Gefragt war darüber hinaus ein Preisausschreiben, bei dem Insektenhotels, Eintrittskarten für den Kaarster See und den Straberger See und ein fairer Präsentkorb verlost wurden. Das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde unterstützt von Thiago de Carvalho Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung als Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik tätig ist.

Bereits seit 2010 engagiert sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel. Im fairen Online-Einkaufsführer erfahren Interessierte kostenlos, welche Geschäfte und Gastronomen zwischen Dormagen und Meerbusch fair gehandelte Produkte anbieten. Außerdem sind alle Ämter und Einrichtungen des Rhein-Kreises Neuss dazu aufgerufen, sich verstärkt um nachhaltige und sozial verantwortliche Beschaffung zu bemühen.

Weitere Informationen zum Fairen Handel gibt es bei Projektleiterin Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kreises unter Telefon 02131 928-1303.

Wie im vergangenen Jahr tauschen sie beim Umweltmarkt 2019 Plastiktüten gegen Stofftaschen: (v.l.) Inge Büttgenbach, Thiago de Carvalho Zakrzweski, Melanie Schröder und Renate Kuglin vom Kreispresseamt - (C) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Team des Rhein-Kreises Neuss tauscht Plastiktüten gegen Baumwolltaschen

Im Rahmen der Fairtrade-Kampagne sind Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss am Samstag, 22. Juni, von 11 bis 16  Uhr beim Umweltmarkt auf dem Marktplatz in Neuss vor Ort. Am Stand des Rhein-Kreises Neuss tauschen sie kostenlos Plastiktüten gegen umweltfreundliche Tragetaschen. Das Team wird unterstützt von Thiago de Carvalho Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung als Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik tätig ist.

„Mit dieser Umtauschaktion wollen wir ein Zeichen für den Fairen Handel setzen und darauf aufmerksam machen, dass viel unnötiger Plastikmüll produziert wird“, sagt Kreispressesprecher Benjamin Josephs. Möglichst viele Passanten sollen dazu gebracht werden, fürs Einkaufen umweltfreundliche Taschen zu nutzen. Darüber hinaus verteilt das Fairtrade-Team fair gehandelte Rosen und informiert rund um den Fairen Handel.

Bereits seit 2010 engagiert sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel. So wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne – vom Technologiezentrum über die Förderschulen und Berufsbildungszentren bis hin zu den Kreismuseen in Sinsteden und Zons.

Der Umweltmarkt in Neuss findet zum Abschluss der Neusser Woche der Nachhaltigkeit statt und bietet Informationen von umweltfreundlichen Produkten über Recycling und erneuerbare Energie bis hin zu Verbraucherschutz. Rund 30 Stände auf dem Markt und auf dem Freithof warten auf die Besucher. Auch Imker, Biohöfe, regionale Kaffeeröstereien und Anbieter von fairen Lebensmitteln sind vor Ort.

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Wo gibt es faire Osterhasen? Einkaufsführer des Rhein-Kreises Neuss informiert über faire Anbieter

Rund 200 Millionen Schoko-Hasen produziert die deutsche Süßwarenindustrie jährlich. Damit sind die Hasen aus Schokolade beliebter als saisonale Konkurrenten wie Nikoläuse und Weihnachtsmänner. Auch fair gehandelte Osterhasen werden immer beliebter, teilt TransFair, eine bundesweite Initiative zur Förderung des fairen Handels, mit. Wer im Handel nach fair gehandelten Osterhasen oder Ostereiern sucht, findet mittlerweile eine breite Produktpalette. Verbraucher erkennen die Produkte am klassischen grün-blauen Fairtrade-Siegel oder am Fairtrade-Kakao-Programm.

 

Wo gibt es fair gehandelte Produkte? Informationen rund um örtliche Eine-Welt-Läden und Händler, aber auch Supermärkte und Discounter bietet der Online-Einkaufsführer des Rhein-Kreises Neuss unter www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de. Der Rhein-Kreis Neuss setzt sich als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands seit 2010 für den Fairen Handel ein. „Mit unserer Kampagne wollen wir mit dazu beitragen, dass die Produzenten in den Entwicklungsländern bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen erhalten“, betont Benjamin Josephs, Fairtrade-Kampagnenleiter und Pressesprecher des Rhein-Kreises Neuss. „Dazu tragen auch sehr viele engagierte Menschen im Kreis mit bei.“

 

Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair e.V., erläutert, dass bei Fairtrade die Bauernorganisationen einen stabilen Mindestpreis und eine zusätzliche Prämie erhalten, die sie in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen, Krankenhäuser oder Freizeitangebote investieren. „So können wir sicherstellen, dass sich der Kakaoanbau für die Produzenten langfristig lohnt“, so Overath.

 

Für das Osternest sind nicht nur faire Schokolade oder Pralinen ideal; weitere faire Geschenkideen sind Fairtrade-Rosen, Kosmetik aus dem Mehrwegglas oder ein selbst gemachtes Frühstück mit fairen Produkten wie Bananen, Orangensaft und Müsli.

 

Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss ist Ansprechpartnerin für Anbieter von fairen Produkten aus dem Kreis, die in den digitalen Einkaufsführer des Rhein-Kreises Neuss aufgenommen werden wollen. „Wir führen in unserem Online-Verzeichnis auch Gastronomiebetriebe aus dem Kreis auf“, sagt sie. „Voraussetzung ist, dass die Cafés oder Restaurants mindestens zwei Fairtrade-Produkte anbieten.“ Interessierte erhalten weitere Informationen bei ihr per E-Mail: renate.kuglin@rhein-kreis-neuss.de.

Faire Kamelle in Rommerskirchen

Faire Kamelle in Rommerskirchen

Gefragt war die faire Kamelle der Tanzgruppe „Flotte Gillbach Müüs“ beim Karnevalsumzug in Rommerskirchen. Die Jugendlichen der KG Rut-Wiess Rommerskirchen verteilten insgesamt 1 000 fair gehandelte Schokotäfelchen bei ihrem Umzug. Denn sie gehörten – ebenso wie die F-Jugend der Sportfreunde 1927 Neersbroich und die Organisatoren des 1. Kinder-Karnevalsumzugs Norf – zu den Gewinnern beim Facebook-Gewinnspiel „Faire Kamelle“ des Rhein-Kreises Neuss.

Tanja Dirwan von der Rommerskirchener Tanzgruppe hatte sich mit ihrer Truppe für die faire Schokolade beworben. In bester Laune brachte die Tanzgarde in farbenprächtigen Kostümen das fair gehandelte Wurfmaterial unter das Volk. Insgesamt rund 30 Gruppen und Vereine aus dem Kreisgebiet hatten sich bei dem Fairtrade-Gewinnspiel um die faire Kamelle beworben.