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Fairtrade-Award für Norbert-Gymnasium

Die Schülerfirma Fair-Trade-Company Knechtsteden freute sich jetzt über den Nachwuchspreis beim Fairtrade-Award in Berlin. „Dieser Preis ist für uns eine riesige Ehre“, freute sich Lehrer Jochen Siller, der mit einer Delegation des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden nach Berlin gefahren war. Im Rahmen der Veranstaltung mit bekannten Gästen wie Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und Tsitsi Choruma, der Fairtrade-Chefin von Afrika, nahmen die Knechtstedener den ersten Preis in der Nachwuchswertung von Moderatorin Anke Engelke entgegen.

Mit dem Nachwuchspreis ehrt Fairtrade Deutschland junge Initiativen und Menschen bis 25 Jahre, die sich mit Kreativität und Enthusiasmus für fairen Handel einsetzen. Die Fair-Trade-Company Knechtsteden wurde mit ihrem Angebot – einem fairen Süßwarenautomaten sowie einem eigenen „Knechtsteden Café“ – mit dem ersten Preis belohnt. Zweiter wurde die Weltladen AG Fulda der Eduard-Stieler-Schule, die neben fairen Produkten auch globalisierungskritische Stadtrundgänge durchführt. Platz drei ging an das Start-up Tip me, das ein Plug-in für ein globales Trinkgeld entwickelt hat.

Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller lobte in seinem Grußwort das vielseitige Engagement: „Die Idee des fairen Handels ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – das haben wir auch den vielen Ehrenamtlichen in Weltläden, in Kommunen und Schulen mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu verdanken“, sagte er im Rahmen der Fairtrade Award-Verleihung in Berlin. „Dazu tragen auch die Partner aus der Wirtschaft bei, ob große Hersteller und Handelsketten oder kleine Start-ups. Sie machen faire Produkte für uns Verbraucher verfügbar. Wir alle haben es tagtäglich in der Hand, mit bewusstem Einkauf fairer Produkte die Lebensbedingungen für die Menschen in den Anbauländern zu verbessern.“

Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair und Jury-Mitglied, betonte: „Signifikante Verbesserungen vor Ort erreichen wir erst durch hohe Fairtrade-Absätze und langfristigen Handel auf Augenhöhe. Die Award-Preisträger treiben einerseits diese Entwicklung voran, andererseits rücken sie mit ihren Aktivitäten und ihrem Engagement die Menschen hinter den Produkten in den Blickpunkt der Gesellschaft.“

Weitere Informationen zum Fairtrade-Award – auch zu den übrigen Preisträgern – finden sich im Internet unter https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/fairtrade-awards-2018.html.

Vertreter der Kommunen sowie von Eine-Welt-Gruppen und Schulen trafen sich im Neusser Kreishaus zur Fairtrade-Steuerungsgruppe. - (c) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Steuerungsgruppe traf sich im Kreishaus: Engagement bei der Woche der Nachhaltigkeit

Projektideen und künftige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit standen jetzt im Mittelpunkt beim Treffen der Fairtrade-Steuerungsgruppe Rhein-Kreis Neuss. Im Neusser Kreishaus kamen Vertreter aus Neuss, Dormagen, Jüchen, Rommerskirchen und Mönchengladbach sowie von Eine-Welt-Läden, Fairtrade-Schulen und der NEWI zusammen. Thema war unter anderem ein gemeinsames Engagement bei der Neusser Woche der Nachhaltigkeit vom 18. bis 23. Juni 2018.

Der bisherige Fairtrade-Kampagnenleiter des Rhein-Kreises Neuss Harald Vieten übergab sein Amt an den neuen Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs. „Wir haben viel zusammen erreicht; bei uns im Kreis setzen sich viele Menschen und Einrichtungen für den Fairen Handel ein“, blickte Vieten zurück. So ist Dormagen nach der Stadt Neuss und der Gemeinde Jüchen bereits die dritte Fairtrade-Kommune im Rhein-Kreis Neuss. Er zeigte sich zuversichtlich, dass noch mehr Kommunen im Kreis hinzukommen. „Auch Grevenbroich und Rommerskirchen haben sich bereits auf den Weg zur Fairtrade Town gemacht“, so Vieten. Darüber hinaus haben sich bisher zehn Schulen im Kreis als Fairtrade School qualifiziert. Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands Schulen, die sich für die Fairtrade-Idee einsetzen, finanziell und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zum Fairen Handel im Rhein-Kreis Neuss gibt es bei Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 02131 928-1303.

Faire-Kamelle-beim-Grefrather-Tulpensonntag

Faire Kamelle beim Grefrather Tulpensonntag

Gefragt war die faire Kamelle der Kinder-Tanzgarden beim Grefrather Tulpensonntagszug: Die Nachwuchsgruppen der Karnevalsfreunde Grefrath verteilten insgesamt 1.000 fair gehandelte Schokotäfelchen bei ihrem Umzug. Denn sie gehörten zu den Gewinnern beim Facebook-Gewinnspiel „Faire Kamelle“ des Rhein-Kreises Neuss.

Linda Plum von den Karnevalsfreunden Grefrath hatte sich mit ihrem Verein für die faire Ka-melle beworben; zusammen mit Vorstandsmitglied Jan Richter und Vertretern der Jordan-Bienchen, -Starlights, -Rainbows und -Diamonds freute sie sich über den unerwarteten Kamelleregen. Insgesamt hatten rund 50 Vereine aus dem Kreisgebiet bei dem Gewinnspiel mitgemacht; drei Karnevalsgesellschaften hatten Losglück. Zu den Gewinnern gehörten neben den Grefrathern auch die Mini-Minis der Tanzgarde Blau-Weiß Nievenheim und die Tanzgarde des Närrischen Sprötztrupps Gustorf.

Vorstellung des neuen Kamelle-Büggels mit Gisela Welbers, dem Neusser Prinzenpaar Dieter und Heike Hahn und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke - (c) Rhein-Kreis Neuss

Närrisch-faires Frühstück mit der NEWI

Jecke Karnevalsstimmung herrschte beim närrisch-fairen Frühstück im Eine Welt-Café F(l)air an der Drususallee in Neuss. Das Prinzenpaar nebst Gefolge, der KA Neuss mit Präsidium und Vereinen sowie Vertreter des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Neuss waren der Einladung zum 16. Mal zum närrisch-fairen Frühstück gefolgt. Die Neusser Eine Welt-Initiative lädt traditionell am Donnerstag vor Altweiber zum Frühstück ein.

NEWI-Vorsitzende Gisela Welbers nutzte das Zusammentreffen von Eine-Welt-Akteuren und Karnevalisten für den ausdrücklichen Dank an die Anwesenden, dem Neusser  Karneval mit fairen „Leckerschen“ besonderen Glanz zu fair-leihen. In diesem Jahr hatte sie prominente Unterstützung: Der 1. Vorsitzende der „Jecke Fairsuchung e.V.“ , Roland Mohlberg aus Brühl, überreichte die Sessionsorden der Kampagne mit dem Motto „Raderdoll es die janze Welt! Aävver jeck un fair is dat, wat zällt!“ Die Orden wären nicht nur Ehrung, sondern auch Verpflichtung, in Neuss weiterhin den Fairen Kamellen einen besonderen Platz einzuräumen. Denn es würden nicht nur faire Kamelle von Vereinen, Tanzgarden und dem Bürgermeister geworfen, der KA Neuss  räume dem NEWI-Frühstück und dem Thema Fairtrade in seinem jährlichen Kappes-Journal einen wichtigen Platz ein.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke stellte die Verlosungsaktion der je 1.000 fairen Schokoladentäfelchen an drei Kinder-Tanzgarden aus dem Rhein-Kreis vor, die bei den Umzügen nun reichlich faires Wurfmaterial in die Zuschauerreihen werfen können. Er erwähnte, dass  der Rhein-Kreis Neuss – der erste Fairtrade-Kreis Deutschlands – am Vorabend der KA-Veranstaltung im Kreishaus den Rahmen geboten hätte, um den Hopfennarr Manfred Holz zum Botschafter für den Neusser Karneval zu ernennen.

Wie sagte der ebenfalls anwesende Botschafter Manfred Holz: „Im Neusser Karneval gibt es einen Dreiklang: jeck & fair & sozial! Letzteres spiegelt sich laut KA-Präsident Jakob Beyen besonders  im inklusiven Ansatz des Kappessonntagszuges wider; 400 junge und ältere Menschen mit Handicap nehmen am Umzug teil! Auf dieses gemeinsame Feiern legt auch die integrative Sitzung „Jeck op Jeckerei“ im Martin-Luther-Haus besonderen Wert. „Für unsere Sitzung ist das anteilig faire Wurfmaterial seit 2003 obligatorisch“, so Pfarrer Franz Dohmes.

Den Höhepunkt bildete die Ehrung des Prinzenpaares, wobei Prinz Dieter Hahn ansprach, dass das Prinzenpaar faire Geschenke bei den Besuchen in Einrichtungen wie Kitas, Altenheimen, Schulen etc. überreiche. Für die beiden ersten Repräsentanten des Neusser Karnevals gab es den „NEWI Tassenorden“ des Neuss Café und faire Rosen für Novesia Heike. Zum Abschluss wurde der neue Kamelle-Büggel vorgestellt, den KA Neuss und NEWI gemeinsam entworfen haben und nachhaltig-fair produzieren ließen. Der frisch bedruckte Beutel tritt ab dieser Session die Nachfolge der 700 Stück Erstauflage an, die vor sechs Jahren eingeführt wurden.

Manfred Holz (M.) wurde zum Botschafter des Neusser Karnevals er-nannt. - (c) S. Büntig / Rhein-Kreis Neuss

Manfred Holz ist jetzt Botschafter des Neusser Karnevals

Der Neusser Karneval hat jetzt einen eigenen Botschafter: Manfred Holz, bereits seit Juli 2011 Ehrenbotschafter von Trans-Fair, freute sich über diesen neuen Ehrentitel. Im Kreishaus Neuss ernannte ihn der Neusser Karnevalsausschuss (KA) auf Lebenszeit zum Botschafter des Neusser Karnevals.

KA-Präsident Jakob Beyen betonte in seiner Rede, dass er sich keinen engagierteren und glaubwürdigeren Botschafter als Manfred Holz vor-stellen könne. Auch der KA setze sich zusammen mit der Neusser Ei-ne Welt Initiative (NEWI) für den Fairen Handel ein. So sind mittler-weile zehn Prozent des Wurfmaterials am Kappessonntagszug fair gehandelte Produkte.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hob den Einsatz von Manfred Holz als Trans-Fair-Ehrenbotschafter hervor: „Der heute Geehrte hat bislang schon mehr als 100 Städte und Gemeinden als Fairtrade-Towns ausge-zeichnet – ein Engagement, das wir als erster Fairtrade-Kreis Deutsch-lands natürlich besonders begrüßen.“

Manfred Holz erschiene zu seiner Ernennung im alemannischen Hop-fennarren-Kostüm. „Für mich ist es nicht nur eine Ehre, sondern eine große Fair-Pflichtung, Botschafter des Neusser Karnevals zu sein“, freute er sich.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke (4.v.r.) und Kreis-Pressesprecher Ha-rald Vieten (2.v.r.) überreichten den Vertretern der Tanzgarden aus dem Kreis die faire Schokolade. - (c) L. Berns / Rhein-Kreis Neuss

Fairer Kamelleregen für den jecken Nachwuchs

Faire Kamelle wird bei den Karnevalsumzügen in Neuss-Grefrath und Dormagen-Nievenheim am Karnevalssonntag und beim Rosenmontagszug in Grevenbroich-Gustorf verteilt. Denn die Tanzgarden der Karnevalsfreunde Grefrath, der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Nievenheim und des Närrischen Sprötztrupps Gustorf haben jeweils 1.000 fair gehandelte Schokotäfelchen beim Facebook-Gewinnspiel des Rhein-Kreises Neuss gewonnen. Diese verteilen sie nun bei ihren Umzügen am 11. und 12. Februar.

Insgesamt rund 50 Vereine aus dem Kreisgebiet hatten bei dem Gewinnspiel mitgemacht; drei Karnevalsgesellschaften hatten Losglück. Beim Empfang im Neusser Kreishaus gratulierte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke den Siegern und überreichte ihnen das Wurfmaterial. „Mit dem fairen Kamelleregen setzen wir als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands ein Zeichen für den Fairen Handel und unterstützen gleichzeitig den jecken Nachwuchs“, sagte der Landrat.

Zusammen mit Martina Ziermann (l.) und Angelika Hudalla (hinten rechts) nahmen die Vorschulkinder – stellvertretend für alle Kinder des Familienzentrums Regenbogen – die fairen Nikolaus von Renate Kuglin (vorn rechts) entgegen (c) Rhein-KReis Neuss

Familienzentrum Regenbogen ist die erste Faire Kita im Rhein-Kreis Neuss

Vorschulkinder freuten sich über Schoko-Nikoläuse

Über fair gehandelte Schoko-Nikoläuse freuten sich jetzt die Kinder des Familienzentrums Regenbogen in Neuss-Gnadental. Für den Rhein-Kreis Neuss – den ersten Fairtrade-Kreis Deutschlands – übergab Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit die süßen Schokomänner an die Vorschulkinder zusammen mit einem Set fair gehandelter Fußbälle. Gleichzeitig gratulierte sie Kindergartenleiterin Martina Ziermann und Stellvertreterin Angelika Hudalla zur Zertifizierung als Faire Kita. Vor kurzem war das Familienzentrum im Neusser Süden in Trägerschaft des Sozialdienstes katholischer Frauen als erste Faire Kita im Rhein-Kreis Neuss ausgezeichnet werden.

Martina Ziermann erläutert, weshalb für sie und ihr Team das Siegel im Rahmen der Kampagne „Faire Kita NRW“ so wichtig ist: „Wir versuchen, schon den Jüngsten zu vermitteln, dass wir alle etwas für eine gerechtere Welt tun können. Über die Kinder wird der Gedanke natürlich auch in die Familien getragen.“ So berichten die Vorschulkinder begeistert, dass es beim Frühstück in ihrer Kita nicht nur faire Bananen gibt, sondern auch fair gehandelte Getränke von Kakao über Tee bis hin zu Saft. Sie haben bereits gelernt, wie aus Kakao und Zucker Schokolade wird und dass viele Supermärkte schon fair gehandelte Schokolade anbieten.

Aktionen wie ein Nähprojekt, bei dem Stoffreste und gebrauchte Kleidungsstücke unter dem Motto „Upcycling“ als dekorative Tannenbaum-Anhänger wiederverwertet wurden, gehören ebenfalls zum Alltag in der Kita. „Bei all diesen Projekten werden wir vorbildlich von den Eltern unterstützt“, betont Martina Ziermann. „Sie sind im Nähstübchen ebenso aktiv wie bei unserem fairen Kaffeestand beim Sommerfest.“ Auch die Erzieherinnen bilden sich regelmäßig zum Thema Fairtrade fort.

Die Kampagne „Faire Kita NRW“ wird durch „Engagement Global“ mit seiner Servicestelle Kommunen in der Eine Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Weitere Informationen dazu bietet die Internetseite www.faire-kita-nrw.de.

Fairtrade-Stand auf Grevenbroicher Adventsbasar

Fairtrade-Stand auf Grevenbroicher Adventsbasar

Bei dem Mitarbeiterbasar der Rhein-Kreis Neuss Kliniken in der Vorweihnachtszeit engagierten sich Elisabeth Broich und Martina Runkel für den Fairen Handel: So boten sie bei der Veranstaltung im Kreiskrankenhaus Grevenbroich eine breite Palette an Fairtrade-Produkten an.

Auch bei dem Weihnachtsmarkt in Jüchen am dritten Adventswochenende war Elisabeth Broich wieder zusammen mit weiteren Ehrenamtlern mit einem Fairtrade-Stand vertreten. Außerdem gehört die Jüchenerin zu einem Team von Freiwilligen, die regelmäßig sowohl im Eine-Welt-Forum Jüchen als auch im Klosterladen des Nikolausklosters fair gehandelte Produkte verkaufen.

Das Eine-Welt-Forum in der Vorburg von Haus Katz an der Alleestraße 5 in Jüchen ist immer donnerstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Laden des Nikolausklosters bei Schloss Dack öffnet samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr seine Tore, ebenso wie sonntags nach der Messe um 10 Uhr.

Logo: Faire KITA

Erste Faire Kita in Neuss ausgezeichnet

Das Familienzentrum Regenbogen wurde als erste Neusser Kindertagesstätte als Faire Kita ausgezeichnet. Im Rahmen der Kampagne „Faire Kita NRW“ erhielt die katholische Einrichtung in Neuss-Gnadental das begehrte Siegel.

Kita-Leiterin Martina Ziermann und ihr Team vermitteln den Kindern bereits seit mehr als zwei Jahren Wissenswertes rund um den Fairen Handel. Sie sprechen zum Beispiel mit den Mädchen und Jungen über Anbau und Herkunft der Lebensmittel und nutzen auch im Alltag fair gehandelte Produkte wie Tee, Kakao, Kaffee, Bananen und Zucker.

Aktionen wie ein Nähprojekt, bei dem gebrauchte Kleidungsstücke wiederverwertet wurden, gehören ebenso zum Alltag wie Projekte mit Vorschulkindern. Die Erzieherinnen, aber auch die Kinder und ihre Eltern sehen sich als Multiplikatoren, um die Fairtrade-Idee weiterzugeben.

Die Kampagne „Faire Kita NRW“ wird durch „Engagement Global“ mit seiner Servicestelle Kommunen in der Eine Welt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Weitere Informationen dazu bietet die Internetseite www.faire-kita-nrw.de.

Marcus Temburg und Thiago de Carvalho Zakrzewski - (c) Rhein-Kreis Neuss

Erfolgreiche Bilanz der Klimapartnerschaft mit Kolumbien

Der Rhein-Kreis Neuss zieht am Ende seiner Klimapartnerschaft mit Kolumbien eine positive Bilanz. Diese Partnerschaft war 2013 im Rahmen eines Programms des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ ins Leben gerufen worden.

Im Rahmen der Partnerschaft hatte der Kreis die Gemeinde Solano beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim nachhaltigen Kakao-Anbau unterstützt. Marcus Temburg, Leiter des Amtes für Entwicklungs- und Landschaftsplanung, bezeichnete die Klimapartnerschaft mit Solano im Planungs- und Umweltausschuss als erfolgreich. Mit dem Fördergeld des Bundes in Höhe von rund 600 000 Euro sei sehr viel erreicht worden: „Unter anderem sind Kleinbauernfamilien geschult worden. Auf 200 Hektar wird im Regenwald nachhaltig Kakao angebaut“, so Temburg.

Darüber hinaus seien unter anderem Solarstromanlagen und Wasserkraftwerke gebaut worden. Sie tragen in Zukunft deutlich zu einer besseren und verlässlicheren Energieversorgung bei. Zuvor war Strom, der durch ein Dieselaggregat erzeugt wurde, nur wenige Stunden täglich verfügbar gewesen.

Auch in Zukunft will der Rhein-Kreis Neuss Klimaprojekte in Kolumbien unterstützen. Ansprechpartner beim Kreis ist Thiago de Carvalho Zakrzewski.