LR übergibt Fairtrade Gewinn-Präsentkorb (2) - (c) Rhein-Kreis Neuss

Holzheimerin gewinnt Fairtrade-Korb

Große Freude bei Sandra Oberlack: Die Holzheimerin hatte jetzt Losglück und wurde beim Facebook-Gewinnspiel des Rhein-Kreises Neuss als Gewinnerin des Fairtrade-Geschenkkorbs ausgelost. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke und Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs übergaben den Korb mit den Fairtrade-Produkten an Sandra Oberlack und ihre Tochter Isabel. „Ich freue mich riesig und werde Kaffee, Tee, Saft, Honig und Schokolade natürlich mit Familie und Freunden teilen“, sagte die Gewinnerin.

Bereits 2010 erhielt der Rhein-Kreis Neuss als erster Kreis Deutschlands die Auszeichnung Fairtrade-Kreis. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betont: „Mit unserem Engagement für den Fairen Handel wollen wir ein Zeichen setzen für mehr Gerechtigkeit im Welthandel, für faire Arbeitslöhne und bessere Arbeitsbedingungen von Kleinbauern und Lohnarbeitern im globalen Süden der Welt.“ Faire Themen aus dem Rhein-Kreis Neuss finden sich nicht nur auf der Facebook-Seite facebook.com/fair-im-rhein-kreis-neuss, sondern auch auf der Internetseite www.fair-im-rhein-kreis-neuss.de.

Rhein-Kreis Neuss und Fairtrade Team - (c) Rhein-Kreis Neuss

Tour de Neuss fuhr für den Fairen Handel

In diesem Jahr stand die Tour de Neuss unter dem Motto „Tour de Neuss fährt für den fairen Handel“. Die Gastronomen an der Strecke schenkten fair gehandelten Kaffee aus; die Fahrer stärkten sich mit fair gehandelten Bananen. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke betonte, dass der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands bei dieser Veranstaltung mit rund 20.000 Zuschauern möglichst viele Menschen auf das Thema Fairtrade aufmerksam machen wolle.

Sowohl der Rhein-Kreis Neuss als auch Trans Fair Deutschland aus Köln schickten jeweils ein vierköpfiges Team beim Firmenrennen an den Start. Während Cornelia Schmitz, Thorsten Rasch, Christoph Klein und Harald Frank in den blauen Fahrradtrikots des Kreises starteten, fuhren Bettina von Reden, Reinhard Linz, Philipp Haupt und Daniel Caspari für Trans Fair Deutschland. „Das war ein anspruchsvolles Rennen“, waren sich die acht Rennradfahrer einig. „Die Strecke mit vielen scharfen Kurven hat uns einiges abverlangt, aber es war super, dabei sein zu können.“

Pressesprecher Benjamin Josephs warb zusammen mit seinem Team von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit einem Info-Stand, Luftballons und Bannern für den Fairen Handel. „Passanten zeigten großes Interesse an dem Thema Fairtrade, vor allem viele Familien informierten sich an unserem Stand“, berichtet Josephs. Gefragt waren insbesondere die Fairtrade-Anstecknadeln mit dem blau-grünen Logo. „Die Pins tragen wir zum Schützenfest und zeigen damit unsere Verbundenheit mit dem Fairen Handel“, versprachen mehrere Neusser Schützen.

Umweltmarkt: Baumwolltaschen und fair gehandelte Rosen vom Rhein-Kreis Neuss - (c) Rhein-Kreis Neuss

Umweltmarkt: Baumwolltaschen und fair gehandelte Rosen vom Rhein-Kreis Neuss

Rund 1.000 fair gehandelte Rosen haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss beim Neusser Umweltmarkt unters Volk gebracht. Im Rahmen der Fairtrade-Kampagne waren sie auf dem Marktplatz im Einsatz. An ihrem Stand tauschten sie auch kostenlos Plastiktüten gegen umweltfreundliche Tragetaschen.

„Mit den wiederverwendbaren Fairtrade-Baumwolltaschen setzen wir ein Zeichen für den Fairen Handel und für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen“, so Kreispressesprecher Benjamin Josephs. Ziel sei es, Plastikmüll zu vermeiden und möglichst viele Menschen dazu zu bringen, ihre eigene Tasche zum Einkaufen zu nutzen.

Große Resonanz erfuhr darüber hinaus ein Preisausschreiben, bei dem Eintrittskarten für Schloss Dyck und Fairtrade-Fußbälle zu gewinnen waren. Das Team der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde unterstützt von Thiago de Carvalho Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung als Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik tätig ist.

Bereits seit 2010 engagiert sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fair-trade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel. So wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne – vom Technologiezentrum über die Förderschulen und Berufsbildungszentren bis hin zu den Museen in Sinsteden und Zons und zum Kreiskrankenhaus in Grevenbroich.

Umweltmarkt am 23. Juni Plastiktüten gegen Baumwolltaschen tauschen - (c) Rhein-Kreis Neuss

Umweltmarkt am 23. Juni: Plastiktüten gegen Baumwolltaschen tauschen

Im Rahmen der Fairtrade-Kampagne sind Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Rhein-Kreises Neuss am Samstag, 23. Juni, von 10.30 bis 15 Uhr beim Umweltmarkt auf dem Freithof und Marktplatz in Neuss vor Ort. Am Stand des Rhein-Kreises Neuss tauschen sie kostenlos Plastiktüten gegen umweltfreundliche Tragetaschen. Das Team wird unterstützt von Thiago de Carvalho Zakrzewski, der in der Kreisverwaltung als Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik tätig ist.

„Mit den wiederverwendbaren Fairtrade-Baumwolltaschen setzen wir ein Zeichen für den Fairen Handel und für den nachhaltigen Einsatz von Rohstoffen“, betont Kreispressesprecher Benjamin Josephs. Ziel ist, Plastikmüll zu vermeiden und möglichst viele Menschen dazu zu bringen, ihre eigene Tasche zum Einkaufen zu nutzen.

Bereits seit 2010 engagiert sich der Rhein-Kreis Neuss als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands für den Fairen Handel. So wird in den Sitzungen und im Büro des Landrats fair gehandelter Kaffee und Tee ausgeschenkt. Auch zahlreiche Kreiseinrichtungen beteiligen sich an der Kampagne vom Technologiezentrum über die Förderschulen und Berufsbildungszentren bis hin zu den Museen in Sinsteden und Zons.

Der Umweltmarkt bildet am 23. Juni den Abschluss der Neusser Woche der Nachhaltigkeit. Rund 30 Initiativen, Institutionen und Unternehmen sind beim Markt der Möglichkeiten vertreten. Themen sind unter anderem nachhaltige Ernährung und umweltfreundliche Mobilität.

Von rechts: Andreas Spicks, Dennis Timmermanns, Yildirim Yilmaz, Lukas Lamla - (c) VfR Neuss/Matheisen

VfR spielt jetzt fair

Als erster Fußballverein im Rhein Kreis Neuss setzt der VfR 06 Neuss auf Fußbälle aus fairer Produktion. Der Vorstand des VfR Neuss hat heute die ersten Fairtrade-Bälle an die 1. Mannschaft des Vereins übergeben. Der VfR wird bereits das Saisonfinale am Freitag, 18. Mai, um 19.30 Uhr gegen Germania Hackenbroich III mit den neuen Bällen bestreiten. Das Spiel findet auf der Bezirkssportanlage Weckhoven statt.

Mit dieser Aktion übernimmt der VfR 06 Neuss Verantwortung für Menschen in Pakistan, die Fußbälle für den europäischen Markt in Handarbeit herstellen. Über 70 Prozent der handgenähten Fußbälle kommen aus Pakistan, die meisten davon aus der Stadt Sialkot im Nordosten des Landes. Die Arbeitsbedingungen sind meist sehr schlecht. Näherinnen und Näher verdienen oft nur einen Bruchteil des gesetzlichen Mindestlohns und Kinderarbeit ist weit verbreitet. Durch Fairtrade arbeiten Näherinnen und Näher unter besseren Arbeitsbedingungen und erhalten eine faire Entlohnung für ihre mühevolle Handarbeit. Zudem fordern die Fairtrade Standards die kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Löhne sowie ein Verbot von Kinderarbeit. Außerdem werden mit den Erlösen aus den Fairtrade zertifizierten Bällen Bildungseinrichtungen unterstützt, die vor Ort Kindern eine Schulbildung ermöglichen und Trinkwasser-Systeme aufbauen.

Geschäftsführer Lukas Lamla: „Die Idee in Zukunft Fairtrade Fußbälle beim Training und den Spielen zu nutzen, traf im Verein auf großes Interesse. Ich freue mich, dass wir damit eine Vorbildfunktion einnehmen und hoffe, dass in Zukunft auch andere Vereine aus Neuss nachziehen werden.“ Vereinspräsident Yildirim Yilmaz betont: „Die Stadt Neuss trägt den Titel Fairtrade Town. Für mich ist es deshalb nur konsequent, als Neusser Verein auch Fairtrade Bälle zu bespielen. Nicht Wasser predigen und Wein trinken sollte die Devise sein.“

Setzen auf Nachhaltigkeit (von links): Karsten Mankowsky, Marcus Temburg, Thiago de Carvalho Zakrzewski und Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. - (c) M. Reuter/Rhein-Kreis Neuss

Nachhaltige Entwicklungspolitik: Landrat unterzeichnet Resolution der Agenda 2030

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke hat die Erklärung „2030 – Agenda für nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterschrieben. Mit der Musterresolution des Deutschen Städtetags sowie des Rats der Gemeinden und Regionen Europas untermauern die Unterzeichner ihre Bereitschaft, sich weiter für eine nachhaltige Entwicklungspolitik stark zu machen. Der Rhein-Kreis Neuss, der erste Fairtrade-Kreis Deutschlands, macht dies bereits im Fairen Handel und in der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit, in deren Rahmen er die kolumbianischen Gemeinde Solano unterstützte.

„Nachhaltiges Handeln auf Kreis- und Kommunalebene ist eine der zentralen künftigen Herausforderungen, der sich der Rhein-Kreis Neuss im Rahmen seiner Möglichkeiten stellt“, ist sich Landrat Petrauschke mit Dezernent Karsten Mankowsky, Amtsleiter Marcus Temburg und Thiago de Carvalho Zakrzewski, dem Koordinator kommunaler Entwicklungspolitik, einig.

Ohne die Mitwirkung der Kommunen werde die internationale 2030-Agenda weitgehend wirkungslos bleiben, so die Experten. Dabei gehe es um mehr als die Fortführung der Millenniumsziele, die der Rhein-Kreis Neuss bereits 2010 mitgezeichnet habe. „Veränderungen im globalen Süden sind die eine Seite, aber auch der Norden muss sich wandeln für eine gerechtere Welt. Es geht um eine neue Perspektive, um eine neue Balance in allen Teilen der Welt, egal ob Schwellen- oder Industrieland“, heißt es.

In der Musterresolution der Agenda 2030 fordern die unterzeichnenden Kommunen Bund und Länder auf, die Bedeutung des kommunalen Engagements anzuerkennen, Kreise, Städte und Gemeinden stärker als Akteure für Nachhaltigkeit und globale Verantwortung zu berücksichtigen und dafür die Voraussetzungen zu schaffen. Kommunale Belastungen durch die Umsetzung internationaler Verpflichtungen sollen von Bund und Ländern ausgeglichen werden.

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens, das im Ratssaal der Stadt Köln stattfand, wurde der Rhein-Kreis Neuss mit einer Urkunde ausgezeichnet und offiziell in den Kreis der Zeichnungskommunen aufgenommen.

Faire T-Shirts

Aktionswoche Fashion Revolution: Auch im Kreishaus gibt es faire T-Shirts und Taschen

Textilprodukte können auch unter fairen Bedingungen produziert werden. Darauf weist TransFair während einer Aktionswoche vom 23. bis 29. April hin. Unter dem Titel „Fashion Revolution“ wird an den fünften Jahrestag der Katastrophe in Bangladesch am 24. April 2013 erinnert: Damals stürzte die Textilfabrik „Rana Plaza“ ein und führte zum Tod von mehreren Tausend Toten und Verletzten.

Während der Aktionswoche macht TransFair darauf aufmerksam, dass die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern für die Arbeiterinnen und Arbeiter in der Textilindustrie nach wie vor unbefriedigend sind. So leiden Baumwollproduzenten in Afrika und Asien weiter unter Preisschwankungen und den Folgen des Klimawandels, die es ihnen schwer machen, nur vom Baumwollanbau zu leben. Um gerechte Bedingungen in der gesamten Lieferkette zu schaffen, wurden 2016 der Fairtrade-Textilstandard und das Textilprogramm eingeführt.

Auch der Rhein-Kreis Neuss bietet als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands Produkte aus fair gehandelter Baumwolle an. Die Shirts tragen den Schriftzug „Ich trage FAIRantwortung“ und die Logos des Rhein-Kreises Neuss und von Fairtrade. Während das Erwachsenen-Shirt in türkis für 8,50 Euro angeboten wird, kostet das hellgrüne Kinder-Shirt 7,50 Euro. Türkis- und naturfarbene Einkaufstaschen aus Baumwolle werden ebenfalls verkauft: Sie sind für jeweils 1,50 Euro eine günstige Alternative zur Plastiktüte.

Die T-Shirts und Taschen sind sowohl in den Kreishäusern in Neuss und Grevenbroich als auch im Online-Shop des Rhein-Kreises Neuss erhältlich. Der Shop findet sich unter dem Link http://shop.rhein-kreis-neuss.de.

(c) Fairtrade Deutschland

Fairtrade-Award für Norbert-Gymnasium

Die Schülerfirma Fair-Trade-Company Knechtsteden freute sich jetzt über den Nachwuchspreis beim Fairtrade-Award in Berlin. „Dieser Preis ist für uns eine riesige Ehre“, freute sich Lehrer Jochen Siller, der mit einer Delegation des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden nach Berlin gefahren war. Im Rahmen der Veranstaltung mit bekannten Gästen wie Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und Tsitsi Choruma, der Fairtrade-Chefin von Afrika, nahmen die Knechtstedener den ersten Preis in der Nachwuchswertung von Moderatorin Anke Engelke entgegen.

Mit dem Nachwuchspreis ehrt Fairtrade Deutschland junge Initiativen und Menschen bis 25 Jahre, die sich mit Kreativität und Enthusiasmus für fairen Handel einsetzen. Die Fair-Trade-Company Knechtsteden wurde mit ihrem Angebot – einem fairen Süßwarenautomaten sowie einem eigenen „Knechtsteden Café“ – mit dem ersten Preis belohnt. Zweiter wurde die Weltladen AG Fulda der Eduard-Stieler-Schule, die neben fairen Produkten auch globalisierungskritische Stadtrundgänge durchführt. Platz drei ging an das Start-up Tip me, das ein Plug-in für ein globales Trinkgeld entwickelt hat.

Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller lobte in seinem Grußwort das vielseitige Engagement: „Die Idee des fairen Handels ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – das haben wir auch den vielen Ehrenamtlichen in Weltläden, in Kommunen und Schulen mit ihrem unermüdlichen Einsatz zu verdanken“, sagte er im Rahmen der Fairtrade Award-Verleihung in Berlin. „Dazu tragen auch die Partner aus der Wirtschaft bei, ob große Hersteller und Handelsketten oder kleine Start-ups. Sie machen faire Produkte für uns Verbraucher verfügbar. Wir alle haben es tagtäglich in der Hand, mit bewusstem Einkauf fairer Produkte die Lebensbedingungen für die Menschen in den Anbauländern zu verbessern.“

Dieter Overath, Vorstandsvorsitzender von TransFair und Jury-Mitglied, betonte: „Signifikante Verbesserungen vor Ort erreichen wir erst durch hohe Fairtrade-Absätze und langfristigen Handel auf Augenhöhe. Die Award-Preisträger treiben einerseits diese Entwicklung voran, andererseits rücken sie mit ihren Aktivitäten und ihrem Engagement die Menschen hinter den Produkten in den Blickpunkt der Gesellschaft.“

Weitere Informationen zum Fairtrade-Award – auch zu den übrigen Preisträgern – finden sich im Internet unter https://www.fairtrade-deutschland.de/aktiv-werden/aktuelle-aktionen/fairtrade-awards-2018.html.

Vertreter der Kommunen sowie von Eine-Welt-Gruppen und Schulen trafen sich im Neusser Kreishaus zur Fairtrade-Steuerungsgruppe. - (c) Rhein-Kreis Neuss

Fairtrade-Steuerungsgruppe traf sich im Kreishaus: Engagement bei der Woche der Nachhaltigkeit

Projektideen und künftige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit standen jetzt im Mittelpunkt beim Treffen der Fairtrade-Steuerungsgruppe Rhein-Kreis Neuss. Im Neusser Kreishaus kamen Vertreter aus Neuss, Dormagen, Jüchen, Rommerskirchen und Mönchengladbach sowie von Eine-Welt-Läden, Fairtrade-Schulen und der NEWI zusammen. Thema war unter anderem ein gemeinsames Engagement bei der Neusser Woche der Nachhaltigkeit vom 18. bis 23. Juni 2018.

Der bisherige Fairtrade-Kampagnenleiter des Rhein-Kreises Neuss Harald Vieten übergab sein Amt an den neuen Kreis-Pressesprecher Benjamin Josephs. „Wir haben viel zusammen erreicht; bei uns im Kreis setzen sich viele Menschen und Einrichtungen für den Fairen Handel ein“, blickte Vieten zurück. So ist Dormagen nach der Stadt Neuss und der Gemeinde Jüchen bereits die dritte Fairtrade-Kommune im Rhein-Kreis Neuss. Er zeigte sich zuversichtlich, dass noch mehr Kommunen im Kreis hinzukommen. „Auch Grevenbroich und Rommerskirchen haben sich bereits auf den Weg zur Fairtrade Town gemacht“, so Vieten. Darüber hinaus haben sich bisher zehn Schulen im Kreis als Fairtrade School qualifiziert. Der Rhein-Kreis Neuss unterstützt als erster Fairtrade-Kreis Deutschlands Schulen, die sich für die Fairtrade-Idee einsetzen, finanziell und in der Öffentlichkeitsarbeit.

Weitere Informationen zum Fairen Handel im Rhein-Kreis Neuss gibt es bei Renate Kuglin von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unter Telefon 02131 928-1303.

Faire-Kamelle-beim-Grefrather-Tulpensonntag

Faire Kamelle beim Grefrather Tulpensonntag

Gefragt war die faire Kamelle der Kinder-Tanzgarden beim Grefrather Tulpensonntagszug: Die Nachwuchsgruppen der Karnevalsfreunde Grefrath verteilten insgesamt 1.000 fair gehandelte Schokotäfelchen bei ihrem Umzug. Denn sie gehörten zu den Gewinnern beim Facebook-Gewinnspiel „Faire Kamelle“ des Rhein-Kreises Neuss.

Linda Plum von den Karnevalsfreunden Grefrath hatte sich mit ihrem Verein für die faire Ka-melle beworben; zusammen mit Vorstandsmitglied Jan Richter und Vertretern der Jordan-Bienchen, -Starlights, -Rainbows und -Diamonds freute sie sich über den unerwarteten Kamelleregen. Insgesamt hatten rund 50 Vereine aus dem Kreisgebiet bei dem Gewinnspiel mitgemacht; drei Karnevalsgesellschaften hatten Losglück. Zu den Gewinnern gehörten neben den Grefrathern auch die Mini-Minis der Tanzgarde Blau-Weiß Nievenheim und die Tanzgarde des Närrischen Sprötztrupps Gustorf.